10 Facts zum Feinstaub-Alarm in Stuttgart

Feinstaub-Alarm in Stuttgart - Wir haben für Dich 10 Facts, mit denen Du bei Deinen Freunden angeben kannst!

Das Ziel des Feinstaubalarms: Weniger Lärm, weniger Staus und vor allem weniger Schadstoffe in der Luft.

Durch den Feinstaub-Alarm soll die Lebensqualität in Stuttgart verbessert werden. Doch irgendwie juckt das keinen! Hier kommen 10 Facts, mit denen Du bei Deinen Freunden angeben kannst:


#Fakt 1: Das Neckartor ist ein "Drecksloch"

Die Grenzwerte für Feinstaub- und Stickstoffdioxide werden in ganz Deutschland und vor allem in Stuttgart zu oft überschritten.

Das sind die aktuellen Werte am sogenannten „Drecksloch" Deutschlands: dem Neckartor.


#Fakt 2: Der Deutsche Wetterdienst "schlägt Alarm"

Der Deutsche Wetterdienst löst den Feinstaub-Alarm aus. Es ist nämlich die Wetterlage, die die Konzentration des Feinstaubs im Stuttgarter Talkessel beeinflusst.

Wenn vorhergesagt wird, dass an zwei aufeinanderfolgenden Tagen das Austauschvermögen der Luft stark eingeschränkt ist, wird Alarm geschlagen.

Gründe für eine hohe Feinstaubbelastung können sein: fehlender Regen, eine ungünstige Windrichtung oder geringe Windgeschwindigkeit.


#Fakt 3: Er gilt für Autofahrer und Holzofen-Besitzer

Der Feinstaub-Alarm gilt für alle Autofahrer und Holzofen-Besitzer in Stuttgart in diesen Stuttgarter Stadtteilen:

 /// Copyright Stadt Stuttgart


#Fakt 4: Du darfst Bus und Bahn fahren

Während des Feinstaub-Alarms sollen alle freiwillig auf Öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Im VVS-Gebiet gibt es 15.250 Park&Ride-Parkplätze - der größte ist bis zum Frühlingsfest der Wasen. Dort kannst Du umsonst parken und mit der Sonderlinie U11 in die Innenstadt fahren.

Außerdem setzt die Bahn auf den Linien S1, S2, S3 und S5 in den Hauptverkehrszeiten Lang-Züge ein. Tickets gibt’s günstiger bei der moovel Group GmbH.

Auch die car2go Deutschland GmbH unterstützt das Feinstaub-Projekt: Alle Kunden können bis einschließlich 15. April 2016 die Elektro-Fahrzeuge von car2go während des Feinstaubalarms über 50 % günstiger nutzen.

Und was natürlich immer geht: Radfahren, Laufen und Fahr-Gemeinschaften bilden!


#Fakt 5: Er dauert immer mehrere Tage

Der Feinstaub-Alarm kann mehrere Tage lang dauern - mindestens zwei aufeinanderfolgende Tage.

Zur Aufhebung des Feinstaub-Alarms muss der Deutsche Wetterdienst eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austauschvermögens vorhersagen.


#Fakt 6: Die "Integrierte Verkehrsleitzentrale" wertet am Ende aus

Die "Integrierte Verkehrsleitzentrale" sucht einen Tag aus den vergangenen Jahren ohne Feinstaub-Alarm mit ähnlichem Verkehrsaufkommen aus, wie z.B. Staus, Unfällen, ähnliche Temperatur, Ausfall im Bus-und Bahnverkehr usw.

Dann wird verglichen, ob die Feinstaubbelastung am Tag des Feinstaub-Alarms niedriger war als an dem Tag ohne.


#Fakt 7: Feinstaub ist ein Haufen winziger Partikel

Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, die nicht einmal ein Zehntel des Durchmessers eines Haares erreichen.

Feinstaub entsteht durch Emission aus Kraftfahrzeugen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern und auch bei der Energieerzeugung.

Es gibt auch natürliche Quellen wie z.B. die Staubaufwirbelung auf Ackerflächen oder Pollen.


#Fakt 8: Ab 2018 kann aus "freiwillig" ein Muss werden

Sollte der freiwillige Appell bei Feinstaub-Alarm nichts bringen, könnte es ab 2018 ernst werden. Fahrzeuge dürfen dann nicht mehr rein.

Es gibt Ausnahmen: Elektro-Fahrzeuge haben immer freie Zufahrt und aktuell wird folgendes geprüft:

  1. Einfahrt nur noch für Fahrzeuge, die mit mindestens zwei Personen besetzt sind, oder emissionsarme Fahrzeuge (Blaue Plakette).
  2. Einfahrt nur mit entsprechendem Kennzeichen (gerade/ungerade Kfz-Kennzeichen).

#Fakt 9: "Dicke Luft" gibt es nicht überall in Stuttgart

Am Neckartor wurde im vergangenen Jahr an 72 Tagen der Grenzwert für Feinstaub überschritten – erlaubt sind 35 Überschreitungstage.

Über lange Zeit gesehen - wird es aber besser: 2005 sind noch 187 Tage im Jahr überschritten worden.

An den weiteren fünf Messstellen im Stuttgarter Stadtgebiet werden die Feinstaub-Grenzwerte inzwischen eingehalten.

Abseits der stark befahrenen Straßen ist die Belastung durch Luftschadstoffe deutlich geringer. Es herrscht also nicht in der gesamten Stadt "dicke Luft".

 

#Fakt 10: Feinstaub macht krank

Feinstaub ist ein komplexes Gemisch, das sich mit anderen Stoffen wie Pollen oder Metallen verbinden kann.

Wir atmen jeden Tag 10.000 – 20.000 Liter Luft aus und ein, darunter Millionen von Partikeln. Feinstaub gehört dazu und kann in die Lunge eindringen.

Folgen:

Die Schleimhäute werden gereizt, es kommt zu lokalen Entzündungen und Abwehrreaktionen des Körpers.

Feinstaub kann außerdem bronchitische Beschwerden oder Lungenentzündungen bis hin zu Lungenkrebs verursachen.

Bei Asthmatikern verstärkt der Feinstaub die Krankheit.

Deshalb sollte man zu den Stoßzeiten des Feinstaubs am späten Nachmittag/Abend keinen Ausdauersport machen.

Stand: 16.02.2017 Autor: DASDING.de