Um das Video abspielen zu können, benötigen Sie Javascript. Bitte aktivieren Sie dies in Ihrem Browser.

FCK-Fan-Randale: Sind das noch Fans? Alles falsch dargestellt?

Krawalle, viele Polizisten, gesperrte Gleise. FCK-Fans sollen am Wochenende am Kölner Hauptbahnhof randaliert haben. Auf unsere Facebookseite wird diskutiert: Das sind keine Fans, sagen manche. Andere sagen: Alles falsch dargestellt.

Das sagt die Bundespolizei

Laut Bundespolizei haben die FCK-Fans schon im Zug auf der Rückreise nach Kaiserslautern randaliert und dann auf den Gleisen weitergemacht. Bis zu 70 Polizisten seien nötig gewesen, um die Fans zu stoppen. Ein Fan habe einen Polizisten gegen den Kopf getreten und verletzt. Einige Fans hätten mit Dosen, Flaschen und sogar einem Feuerlöscher geworfen.

Die Bahn gab per Twitter bekannt, dass sogar der ganze Hauptbahnhof gesperrt sei.

Das sagen die FCK-Fans

Die Fan-Initiative „Rot-Weiße Hilfe“ schiebt die Schuld auf die Polizei. Auf ihrer Homepage schreibt sie, in Köln hätten schon Polizisten am Bahnsteig auf sie gewartet. Die Situation sei eskaliert. Die Polizei sei zu heftig mit ihnen umgegangen. Sie habe Pfefferspray eingesetzt. Ein Fan sei sogar zwischen Gleis und Bahnsteig gefallen.

Sogenannte #FCK-Fans haben nach der 3:4-Niederlage ihres Vereins gegen Düsseldorf am Kölner Hauptbahnhof randaliert....

Posted by DASDING Kaiserslautern on Montag, 21. März 2016

Wie geht’s weiter?

Festnahmen gab es bis jetzt nicht. Laut Polizei werden Videoaufnahmen ausgewertet, um die Täter zu identifizieren. Der FCK hatte das Spiel bei Fortuna Düsseldorf mit 4:3 verloren und steht in der 2. Bundesliga auf Platz 12.

Stand: 22.03.2016 Autor: Sandra Thyssen