Dead Space 3 /// Copyright EA
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Gamecheck: Dead Space 3

Mutanten bedrohen die Menschheit, eine Sekte führt Krieg und auf verlassen Raumschiffen lauert unsäglicher Schrecken. Das Ende der „Dead Space“ -Trilogie bleibt seinen Prinzipien treu, versucht dabei aber, abgenutzten Horror durch mehr Action und einen neuen Koop-Modus wettzumachen.

Darum geht es

26. Jahrhundert: Noch immer verwandeln die Marker - steinerne Antennen für außerirdische Signale - die Menschen in blutgierige Bestien, die “Nekromorphen”. Obendrein bekämpft die Sekte „Unitology“, die die Marker verehrt, gegen die Überlebenden. Eine Wunderwaffe auf einem Eisplaneten soll die Menschheit retten. Doch eine erste Expedition verschwindet und Held Isaac Clarke legt bei deren Rettung auf einem Schiffsfriedhof im All eine Bruchlandung hin.

Gamecheck: Dead Space 3

So spielt es sich

Die erste Hälfte des Spiels verbringen wir in dunklen Schiffskorridoren bei Flackerlicht im Kampf gegen die Nekromorph. Anschließend geht’s runter auf den Eisplaneten, wo wir es auch noch mit den Unitology-Soldaten zu tun bekommen. Hier wie da bauen wir außerdem eigene Waffen aus Resten und lösen kleinere Logikrätsel. Neu ist die Online-Koop-Kampagne für zwei Spieler, die mit einigen Extra-Missionen aufwartet.

Gamecheck: Dead Space 3

Das ist gut

Auch der dritte Teil ist technisch mal wieder großartig: Das perfekte Spiel von Licht und Schatten sorgt zusammen mit den tatsächlich unheimlich guten Sounds noch immer für überraschende Schockmomente - auch wenn die sich schon etwas abgenutzt haben. Extrem gelungen sind auch der Koop-Modus und der trickreiche Waffenbau für Erfinder und Bastler.   

Gamecheck: Dead Space 3

Das ist nicht gut

Die Schießereien mit den Unitology-Truppen auf dem Eisplaneten kommen nicht so richtig in Gang - dazu ist der Held eine Spur zu träge und das Deckungssystem zu unausgegoren. Und dass wir im Spiel gegen (echte) Bezahlung schneller an die knappen Rohstoffe zum Waffenbau kommen, liegt auch irgendwie schwer im Magen.

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Fazit

Dead Space ist vielleicht nicht mehr ganz so erschreckend wie früher - klassischer Abnutzungseffekt halt - gleicht das aber durch etwas mehr Action, die saubere Inszenierung, den guten Koop und einige nette neue Ideen ein wenig wieder aus. Teil eins und zwei waren zwar noch besser, aber der Abschluss der Trilogie ist auch kein schlechtes Game.

Mehr Infos

TitelDead Space 3
MultiplayerKoop für 2 Spieler
Erschienen07.02.2013
PlattformPC, Xbox 360, PS3
Umfang15-20 Stunden
Preisca. 45-60 Euro
USKab 18
HerstellerEA / Visceral Games

Stand: 13.02.2013 Autor: Matthias Steinwachs