vor Ort Kaiserslautern Leben und Leiden eines Lauterer Schaustellers

„Schausteller sind alle dumm, Schausteller haben kein zu Hause, geschweige denn Freunde“. Diese Vorurteile sind für Christoph aus Kaiserslautern nix Neues! :confused:

"Ich brauche Krach und Lärm"

"Schon als Kind konnte ich nicht schlafen, wenn die Musik aus war". :drum: :saxophone: :trumpet: :musical_score: Wer in einer Schaustellerfamilie groß wird, kennt es nicht anders. :dizzy_face: :fireworks:

Knochenjob: 18 Stunden Tage

Das Leben eines Schaustellers ist anstrengend, sagt Christoph. :sweat_smile: "Man muss anpacken können" und "Nachmittage im Freibad :beach: gibt's nie".

Keine Ausbildung

Christoph wollte eigentlich eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker :red_car:machen, doch er wurde überall abgelehnt. :thumbsdown: "Ich hatte nur einen Hauptschulabschluss, deshalb wurde ich nirgendwo genommen. Also bin ich doch direkt Schausteller geworden und bereue es keine Sekunde." :ferris_wheel:

Leben "im Camping"

Auf engstem Raum teilt sich der 24-Jährige mit seiner Freundin einen Caravan. "Wir haben alles zum Leben". Ein Haus gibt es auch, das seiner Eltern. Doch da verbringt Christoph nur wenige Wochen im Jahr. :motorway:

Keine Zeit für eine Clique

Ständig on the run, die Fahrgeschäfte einladen, ausladen, auf- und abbauen. "Für Freunde in Lautern fehlt die Zeit". :worried: Aber eine Frau gibt es in seinem Leben. :couple: Seit vielen Jahren hält die Beziehung und Christoph ist sehr dankbar, dass sie heute mit ihm in das Familienunternehmen eingestiegen ist. Er wünscht sich Kinder, die auch ihn irgendwann mal beerben. :family_mwgb: