Drake (Foto: DASDING, picture-alliance / dpa, Invision/AP Photo)

STARNEWS Enthüllt Drake auf „Scorpion“ seine Affäre mit Kim Kardashian?

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„Kiki, do you love me?“ – hast Du dich je gefragt, um wen es hier geht? Es gibt hartnäckige Gerüchte, dass es sich hierbei um Kim Kardashian handelt. Wir erklären dir, warum viele Fans vermuten, dass die beiden eine Affäre hatten.

Als hätte Kanye West gerade nicht genug um die Ohren, flammt aktuell eine abstruse Theorie wieder auf, die der ehemalige US-Rapper und Podcaster Joe Budden vor wenigen Monaten in die Welt getragen hat. Budden behauptete, Drake habe mit Wests Ehefrau Kim Kardashian geschlafen und würde dies auf seinem letzten Album „Scorpion“ über versteckte Hinweise und zweideutige Aussagen in die Welt hinaus tragen.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Snoop Dogg ein Video bei Instagram. Er habe herausgefunden, dass es sich bei der umworbenen „Kiki“ aus Drakes „In My Feelings“ um Kim Kardashian handele und dass dies Kanyes verrücktes Verhalten in letzter Zeit erklären würde. Zudem bestätigen neue Interviewaussagen von Drake Teile der Theorie, die Joe Budden in seinem Podcast aufstellte.

Die Vorgeschichte: Tricks, Trolls und Trouble

Wie Drake in einem neuen Interview bei Lebron James‘ Show „The Shop“ erklärte, streiten sich die beiden seit dessen Besuch in Kanyes Studio in Wyoming vor ein paar Monaten. Drizzy besuchte ihn dort, weil Kanye ihm einen Beat versprochen hatte für Drakes damals anstehendes Album „Scorpion“. Bei diesem Treffen habe er Kanye „March 14“ vorgespielt - den Song des Albums, auf dem Drake die Existenz seines Sohnes Adonis offenlegte. Ein öffentliches Geständnis war also ohnehin geplant, auch ohne die Anschuldigungen von Kanyes Labelkollegen Pusha-T, die folgen sollten. Nachdem Drake Wyoming verließ, releaste Yeezy seinen ‚Song‘ „Lift Yourself“ auf genau dem Beat, den er Drake versprochen hatte. Zudem rappte Kanye darauf lediglich absoluten Nonsense und verschwendete den Beat statt ihn Drake zu überlassen. Der fühlte sich verarscht.

Poop-di scoop / Scoop-diddy-whoop / Whoop-di-scoop-di-poop / Poop-di-scoopty

Kanye West, "Lift Yourself"

Als wäre das nicht genug, erschien ein Disstrack von Pusha-T, in welchem er Drake vorwarf, seine Texte nicht selbst zu schreiben. Ironischerweise kurz nachdem dieser Pushas Labelchef und Produzenten Kanye West beim Schreiben für dessen Album „ye“ geholfen hatte. Nachdem Drake ebenfalls mit einem Disstrack („Duppy Freestyle“) antwortete, konterte Pusha-T erneut („The Story of Adidon“) und legte Drakes Geheimnis um seinen Sohn mit Ex-Pornostar Sophie Brussaux offen. Dann wurde es kurios…

Hast du dich je gefragt, wer „Kiki“ ist?

Laut eigener Aussage soll J. Prince den Kanadier davon abgehalten haben, auf den Disstrack zu antworten beziehungsweise seine bereits aufgenommene Antwort zu veröffentlichen, da diese zu weit unter die Gürtellinie gehe. DJ Akademiks, bekannt aus der Hip-Hop-Show „Everyday Struggle“, behauptet, Gerüchte gehört zu haben, dass „Kanye von einem Gebäude springen würde“, sollte der Track veröffentlicht werden. Drake hat auf J. Prince gehört und den Track auf der Festplatte verweilen lassen. Doch es scheint, als habe er eine Lösung gefunden, die Bombe platzen zu lassen, ohne wirklich etwas zu sagen: über Zweideutigkeiten, Disses ohne Namen und jede Menge verwirrende Aussagen.

I know so much shit I cannot expose / I keep it inside and laugh on my own

Drake, "Behind Barz" (Link Up TV)

Glaubt man der Theorie von Joe Budden, widmet Drake nahezu die komplette A-Seite seines Doppelalbums versteckten Hinweisen über eine Affäre mit Kim Kardashian und Disses zwischen den Zeilen an Kanye West.

I already hit her when you left her lonely / She is not the type that likes to take things slowly / Slowly, my mouth is goin‘ off, I don’t know patience

Drake, "Elevate"

In einem Interview bei HBO Sports in Lebron James‘ Show „The Shop“ schilderte Drake die gesamte Situation über seine Arbeit an „ye“ in Wyoming und seine Reaktion auf die darauffolgenden Attacken von Kanye West und Pusha-T. Er habe beschlossen, seine Energie für sich selbst zu nutzen, nicht um den beiden zu antworten. Das habe den Entstehungsprozess seines Albums deutlich vorangetragen. Zu dem Zeitpunkt hätte es die Songs „In My Feelings“, „Nonstop“, „8 out of 10“ und „Mob Ties“ beispielsweise noch nicht gegeben, diese seien erst danach entstanden.

Zufälligerweise sind das genau die Songs, die Joe Budden zum Beweis seiner Theorie heranzieht und zitiert.

Ein alter Tweet von Kim Kardashian deutet ebenfalls daraufhin, dass sie tatsächlich gemeint sein könnte, wenn Drake bei „In My Feelings“ um die Liebe einer gewissen „Kiki“ buhlt.

Es spricht also einiges dafür, dass Drake aufgrund seines Ärgers über die Attacken und Sabotagen seiner Kontrahenten, tatsächlich so gehandelt hat, wie im Podcast beschrieben. Wie viel Wahrheit in den Gerüchten um eine angebliche Affäre steckt, oder ob Drake uns alle nur an der Nase herumführt, um Kanye zu ärgern, bleibt weiter offen. Nach Rihanna oder Jennifer Lopez, wäre Kim Kardashian nicht die erste Prominente, die der Rapper verführt hätte. Aber aus Rache die Ehefrau eines anderen Rappers zu verführen, wäre selbst in der rauen Welt des Rap-Beefs eine nahezu undenkbare Aktion.

Weitere Songzitate und vermeintliche Beweise für die Affäre, findest Du, wenn Du auf den folgenden Tweet klickst:

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