Johnny Depp und Amber Heard (Foto: IMAGO, Cover-Images // Vedat Xhymshiti)

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Phantastische Tierwesen: Johnny Depp gibt Rolle als Grindelwald ab

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Mailine Albrecht
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Ein Boulevardblatt hat vor Monaten behauptet, Johnny Depp habe seine Ex-Frau Amber Heard körperlich misshandelt. Depp klagte gegen das Magazin und nach monatelangem Rechtsstreit kam jetzt das Urteil: Johnny Depp verliert. Das hat auch berufliche Folgen.

Klage von Johnny Depp: Das ist passiert

Das britische Boulevard-Blatt "Sun" behauptete in einem Artikel, Johnny Depp habe seine Ex-Frau Amber Heard körperlich misshandelt. Johnny Depp verklagte den Verlag, weil diese Behauptung laut Depp nicht stimme. Es folgten viele Termine vor Gericht, bei denen Johnny Depp und Amber Heard und auch andere Zeugen und Zeuginnen vor Gericht aussagten. Jetzt, Monate später, ist das Urteil gefallen: Johnny Depp verliert den Rechtsstreit.

Depp habe zwar die notwendigen Gründe für seine Verleumdungsklage vorgelegt, aber es habe sich erwiesen, dass die Berichterstattung der "Sun" der Wahrheit entsprochen habe, schrieben die Richter in ihrem veröffentlichten Urteil. Die Klage des Schauspielers werde daher abgewiesen.

Der gefeierte Schauspieler Johnny Depp ("Fluch der Karibik", "Charlie und die Schokoladenfabrik") ist damit in doppelter Hinsicht abgestürzt:

Beim Rosenkrieg von Johnny Depp und Amber Heard gewinnt keiner

In den Aussagen vor Gericht wurde klar: Die Beziehung zwischen Johnny Depp und Amber Heard war viel, aber nicht besonders harmonisch. Die Schauspielerin Amber Heard hatte vor Gericht ausgesagt, sie habe Todesangst vor Depp gehabt. Er habe sie oft angeschrien, getreten und sogar gewürgt. Johnny Depp hatte wiederum behauptet, seine Ex-Frau sei selbst gewalttätig gewesen.

Schlimm genug, wenn solche Dinge in Beziehungen passieren. Heard und Depp müssen das Ganze aber auch noch öffentlich austragen. Am Ende kann dabei keiner gewinnen. Für Johnny Depp ist dieser ganze Rechtsstreit auch für seine Karriere als Schauspieler schlecht: Er war in den verrücktesten Rollen in den größten Filmen dabei. Jetzt zeigte sich in dem Prozess ein ganz anderes Bild von dem Schauspieler.

"Phantastische Tierwesen": Johnny Depp verliert Rolle als Grindelwald

Dass das Urteil auch berufliche Folgen hat, hat Johnny Depp jetzt selbst auf Instagram mitgeteilt.

Hier schreibt er, dass er gebeten wurde, seine Rolle als Grindelwald in der "Phantastische Tierwesen"-Reihe abzugeben. Dieser Bitte sei er nachgekommen.

Wie reagieren Depp und Heard?

In seinem Instagram-Posting behauptet Johnny Depp außerdem, dass seine Darstellung trotz der gerichtlichen Entscheidung richtig sei und er weiterhin kämpfen werde: "Mein Leben und meine Karriere werden nicht durch diesen Moment definiert werden."

Ein Sprecher der "Sun" hingegen dankte dem Gericht für seine "bedeutende Entscheidung" und auch der Schauspielerin Amber Heard, weil sie den Mut hatte, so umfassend vor Gericht auszusagen.

Opfer von häuslicher Gewalt dürfen niemals zum Schweigen gebracht werden.

Es ist nicht die einzige gerichtliches Auseinandersetzung von Johnny Depp: Auch in den USA hat Depp wegen der Gewaltvorwürfe eine Verleumdungsklage eingereicht. Er klagt dort aber direkt gegen Amber Heard.

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