vor Ort Freiburg Ein Tag im Gefängnis mit einem Justizvollzugsbeamten!

Lebendkontrolle, Gefangenentransport, Zellendurchsuchung: Wo andere eingesperrt sind, geht Tjorben Kikisch täglich zur Arbeit. Ein einzigartiger Job hinter Stacheldraht und Mauern.

Lebendkontrolle, Gefangenentransport, Zellendurchsuchung: Wo andere eingesperrt sind, geht Tjorben Kikisch täglich zur Arbeit. Ein einzigartiger Job hinter Stacheldraht und Mauern.

Morgens um viertel vor sieben geht sein Tag los: Bei der "Lebendkontrolle" muss Tjorben Kikisch checken, ob es den Gefangenen gut geht. Zusammen mit seinen Kollegen versorgt und betreut er 800 Inhaftierte in der JVA Freiburg.

Ich lasse das jeden Tag neu auf mich wirken.

Tjorben Kikisch

Was muss man können, um im Gefängnis zu arbeiten?

Um mit so vielen verschiedenen und schwierigen Menschen arbeiten zu können, muss man ganz bestimmte Eigenschaften mitbringen: Durchsetzungsvermögen, körperliche Fitness und Geradlinigkeit sind in diesem Beruf sehr wichtig.

Zellenkontrolle: darauf muss man achten

Außerdem muss Tjorben Kikisch bei der Zellenkontrolle immer wachsam sein. Denn neben Klamotten finden sich in den Schränken der Gefangenen ab und zu auch selbstgebaute Waffen oder andere gefährliche Gegenstände. Manche lagern sogar vergorenes Obst, aus dem man Alkohol herstellen kann.

Es gibt sehr viel, das zweckentfremdet werden kann. Gerade wenn man bedenkt, dass sehr viel Zeit hier verbracht wird.

Tjorben Kikisch

Abends um zehn endet die letzte Schicht. Für Tjorben Kikisch heißt das: Den Schlüssel abgeben, alles hinter sich lassen und den Feierabend genießen.