FSJler bei der Arbeit in der Bahnhofsmission in Freiburg (Foto: SWR)

vor Ort Freiburg "Es hat mir die Augen geöffnet" - FSJ in der Bahnhofsmission

Die Bahnhofsmission Freiburg ist eine Anlaufstelle für Menschen in Not. Amira und Mathis machen dort ein Freiwilliges Soziales Jahr. Berührungsängste und Vorurteile? Gibt's bei den beiden nicht!

Was ist die Bahnhofsmission?

In der Bahnhofsmission werden Menschen in Not beraten und bekommen kostenloses Frühstück und Kaffee angeboten. Außerdem ist eine Bahnhofsmission dazu da, auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen. Dabei geht es zum Beispiel um Drogensucht und Obdachlosigkeit.

Wer arbeitet dort?

Die Aufgaben der Bahnhofsmission übernehmen größtenteils ehrenamtliche Mitarbeiter – wie Amira und Matthis. Die beiden machen ein Freiwilliges Soziales Jahr - einen Freiwilligendienst für junge Menschen.

Die wichtigsten Aufgaben von Amira und Matthis: jeden Morgen Frühstück zubereiten und immer ein offenes Ohr für die Gäste haben. Gespräche sind ganz besonders wichtig.

„Es hat mir die Augen geöffnet“

Die Arbeit in der Bahnhofsmission ist nicht einfach. Sie kann aber auch eine bereichernde Erfahrung sein. Für Matthis ist sein FSJ der Anlass, um über Obdachlosigkeit gründlich nachzudenken.

"Es hat mir die Augen geöffnet, wie nah diese Menschen sind, die wir im Alltag bewusst oder unbewusst übersehen."

Matthis, FSJler in der Bahnhofsmission