vor Ort Vor Ort Raus aus dem Schlachthaus: Basti aus Ehrenkirchen rettet Hunde und Katzen aus Asien

Qualen, Folter, Misshandlung: Basti aus Ehrenkirchen reist um die Welt und rettet Tiere vor dem sicheren Tod im Kochtopf. Von seinen schockierenden Erfahrungen berichtet er sogar im EU-Parlament.

Qualen, Folter, Misshandlung: Basti aus Ehrenkirchen reist um die Welt und rettet Tiere vor dem sicheren Tod im Kochtopf. Von seinen schockierenden Erfahrungen berichtet er sogar im EU-Parlament.

Hunderte Hunde, zusammengepfercht in Käfigen, auf der Schlachtbank oder fertig zubereitet zum Verkauf - der Handel mit Hunde-, aber auch Katzenfleisch gehört in Asien, vor allem in Indonesien und China, zum Alltag dazu. Basti will dagegen ankämpfen. Der Ehrenkirchener bucht regelmäßig ein Ticket nach Asien und bewahrt Tiere vor dem Schlachtmesser. Vor einigen Jahren hat er den Förderverein „Animal Hope & Wellness“ gegründet - mit dem Ziel, so viele Tierleben wie möglich zu retten.

Basti goes Politik im Kampf gegen Tierquälerei

Misshandelte Tiere nach Deutschland holen und weiter vermitteln - dafür setzt sich Basti ehrenamtlich mit anderen Unterstützern seit Jahren ein. Und jetzt geht Basti in die Politik. Anfang Januar hat der 32-jährige Physiotherapeut im Europäischen Parlament über seine grausamen Erlebnisse in Asien berichtet, zum Beispiel darüber, dass Hunden bei lebendigem Leibe das Fell abgezogen wird. Mit anderen Tierschützern will Basti nun den Druck auf die indonesische Regierung erhöhen. Er hofft, dass der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch genauso wie in Taiwan oder Thailand, auch in Indonesien bald verboten wird. Zur Zeit bereitet er einen Brief an den Präsidenten in Indonesien vor.

Ich versuche Hunden und Katzen und letztlich allen Tieren in Indonesien eine Stimme zu geben.

Basti aus Ehrenkirchen im Interview