Terrorlagen Training bei der Polizei in Enkenbach-Alsenborn bei Kaiserslautern

Mit einer Waffe im Anschlag probt die Polizei den Ernstfall: Terroranschlag. :scream: "Adrenalin, Schweiß und Respekt sind mein täglicher Begleiter", sagt Polizistin Barbara.

Nerven wie Drahtseile

Die 29-jährige trainiert heute selbst den Nachwuchs an der Hochschule der Polizei in Enkenbach-Alsenborn. Die Ausbildungs- und Einsatztrainerin weiß, Terroranschläge bringen besonders Streifenpolizisten vor große Herausforderungen, weil sie als erste am Tatort ankommen und oft sofort handeln müssen. Deshalb werden sie jetzt alle darauf trainiert und besser ausgestattet.

20 Kilo schwere Schutzausrüstung

Der Helm aus Titan und die Schutzweste mit Keramik-Platten kosten pro Einsatzkraft laut Polizei etwa 3.500 Euro. :euro: Alle Streifenbeamten in Rheinland-Pfalz müssen damit ein neues Training absolvieren, das auf "lebensbedrohliche Einsatzlagen" abzielt. Dabei üben die Beamten, mit der schweren Schutzausrüstung zu schießen :gun:, wie sie Schwerverletzte versorgen :ambulance: und nach dem Attentäter zu fahnden. Insgesamt sollen rund 3.600 Männer und Frauen so ausgebildet werden.

Trainiert wird fünf Tage

Wie so ein Training aussieht, wir haben Barbara am Trainingszentrum in Enkenbach-Alsenborn begleitet. Vorsicht - BLUT! :head_bandage:

Stand: 05.07.2017 Autor: Alexandra Dietz