K.O.-Tropfen werden in eines von zwei Gläsern geträufelt. (Foto: DASDING)

vor Ort Karlsruhe Achtung K.O.-Tropfen: Was taugen Tests?

K.O.-Tropfen sind gefährlich! Schnelltests wie das Armband eines Karlsruher Start-Ups sollen die gängigsten K.O.-Tropfen erkennen. Das klappt nur zum Teil, wie unser Check zeigt!

Wer K.O.-Tropfen in seinem Glas hat, bemerkt das meistens zu spät. Stoffe wie GHB, GBL oder Ketamin führen zu Übelkeit oder Bewusstlosigkeit. Im schlimmsten Fall ist das für Opfer lebensgefährlich!

K.O.-Tropfen als "Vergewaltigungsdroge"

Schon vor der Bewusstlosigkeit sind Opfer ohne Kontrolle, praktisch willenlos. Täter haben oft noch Zeit, ihre Opfer im Club anzusprechen und sie an einen anderen Ort zu bringen. K.O.-Tropfen gelten daher auch als "Vergewaltigungsdroge".

Was taugen K.O.-Tropfen-Tests?

Um vor K.O.-Tropfen zu schützen, haben einige Anbieter Schnelltests entwickelt. Ein Karlsruher Start-Up hat zum Beispiel das erste Testarmband auf den Markt gebracht. Ein Experte aus Freiburg hält solche Tests aber für nicht praxistauglich. Warum - das siehst du in unserem Check!

Viele weitere Informationen rund um das Thema K.O.-Tropfen und Erste-Hilfe-Tipps findest du bei einer Berliner Initiative.