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Für Julia ist der Job mit den toten Tieren nicht immer einfach, aber die Dankbarkeit der Besitzer*innen, die sie nach der Bestattung zu spüren bekommt, gibt ihr viel zurück.

Julia hat ihren Bürojob gegen einen Job im Krematorium eingetauscht. Sechs Jahre lang hat sie im Büro gearbeitet, aber die Arbeit dort hat sie nicht erfüllt. Sie hat ein großes Herz für Tiere und wollte als Kind immer Tierärztin werden. Deshalb hat sie sich dann auf die Suche nach einer neuen Stelle gemacht, die etwas mit Tieren zu tun hat und dazu keine große Ausbildung erfordert und ist so bei der Tierbestattung gelandet.

Julia bestattet alle Haustiere: Katze, Hund, Schildkröte, Maus, Papagei... Auch wenn ihr Job im Großen und Ganzen ein trauriger ist, weil sie jeden Tag mit dem Tod und der Trauer der Besitzer*innen zu tun hat, gibt er ihr etwas.

Ich weiß, wir tun etwas Gutes in unserem Job. Wir helfen dem Menschen mit dem Verlust seines Tieres umzugehen, auch wenn es für uns manchmal selbst traurig ist!

Vom Büro ins Krematorium - Job als Tierbestatterin

Berührungsängste?! Nicht als Tierbestatter*in!

Als Tierbestatterin steht Julia sowohl im engen Kontakt mit den Besitzer*innen als auch mit den toten Tieren selbst. Da darf sie keine Berührungsängste haben. Außerdem muss sie ganz viel Empathie mitbringen und trösten können, denn Trauer aushalten und Trost spenden gehört in ihrem Job zum Alltag.

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