Ein Stromverteiler in Schuld nach der Flutkatastrophe (Foto: )

vor Ort

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal - Was hat sich getan?

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AUTOR/IN
Jessica Schwandt

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 zerstörte eine Flutwelle zahlreiche Orte im Ahrtal - über 130 Menschen starben dabei. Brücken, Straßen und Häuser wurden zerstört. Wie sieht es ein Jahr danach aus?

In einigen wenigen Orten, die nicht so stark betroffen sind, wurden schon Straßen repariert, dort leben die Menschen auch wieder in ihren Häusern. In anderen Orten hat sich nach Angaben der Bürgermeister noch nicht viel getan. Und das liegt an mehreren Faktoren: Es gebe kaum Handwerker, Baumaterial sei teuer und auch schwer zu kriegen. 

Geld aus dem Wiederaufbaufonds kommt schleppend an

Ein großer Kritikpunkt ist auch, dass die Flutbetroffenen bisher nur wenig Geld aus dem Wiederaufbaufond von Bund und Ländern bekommen haben. Viele Bürgermeister berichten, die Anträge seien zu kompliziert und es würde zu lange dauern, bis sie genehmigt werden.  

Rheinland-Pfalz hat 15 Milliarden Euro aus dem Wiederaufbaufonds bekommen; es soll aber erst eine halbe Milliarde bewilligt worden sein.

 

Vorher/Nachher Bilder aus dem Ahrtal

Am frühen Morgen des 15. Juli 2021 kamen die ersten Meldungen aus Schuld: Sechs Häuser seien eingestürzt, etwa 30 Menschen würden vermisst. Viele Straßen waren nach der Flutkatastrophe kaum noch befahrbar. Monatelang musste hier das Wasser abgekocht werden.

Schlamm und meterhohe Müllberge: In den Straßen im Stadtteil Ahrweiler war kurz nach der Flut kaum ein Durchkommen. Aktuell stecken viele noch mitten in den Sanierungsarbeiten.

Der gesamte Kurpark in Bad Neuenahr-Ahrweiler war durch das Hochwasser im Juli 2021 stark beschädigt worden. Unter anderem wurde auch eine Brücke weggerissen. Die Gedenkveranstaltung am 14. Juli wird im Kurpark stattfinden.

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Jessica Schwandt

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