Junges Pärchen im Auto (Foto: imago/Westend61)

Lifestyle Lifestyle Eigenes Auto für einen Tag - so einfach geht's!

Du brauchst ein Auto, aber willst kein eigenes kaufen? Herkömmliche Autovermietungen sprengen da oft den Geldbeutel. Carsharing heißt die Lösung - wir haben's gecheckt!

Die Vorteile von Carsharing? Geld sparen, der Umwelt etwas Gutes tun und natürlich: MEHR PARKPLÄTZE FÜR ALLE!

Wir haben für dich die bekanntesten Anbieter gecheckt! Dabei muss man unterscheiden, ob man das Auto von einem privaten Anbieter ausleiht oder einen gewerblichen Anbieter nutzt, also praktisch einen richtigen Mietwagen bekommt. Die Unterschiede gibt's hier:

Angebote von privaten Anbietern

Drivy

Wie funktioniert’s?

Auto aussuchen, Vermieter direkt kontaktieren und auf eine Antwort warten – so einfach geht’s. Das Übergabe-Protokoll füllt der Vermieter aus, weshalb du nur noch unterschreiben musst. Schon bist du mobil!

Was kostet’s?

Echt wenig! Soviel schon mal vorweg. Wenn du zum Beispiel einen Kleinwagen in Stuttgart für einen Tag mieten willst, geht das schon ab etwa 15 Euro. Ein ganzes Wochenende gibt’s bei einigen Privatanbietern für rund 40 bis 50 Euro.

Gibt’s irgendwelche Einschränkungen?

Die Versicherung von Drivy deckt dich während deiner Anmietung ab. Sollte das Auto irgendwie beschädigt werden, gibt es aber eine Selbstbeteiligung, die du durch die Option "Reduzierung der Selbstbeteiligung" reduzieren kannst.

Damit du ein Auto mieten kannst, musst du mindestens 21 Jahre alt sein und deinen Führerschein schon zwei Jahre besitzen. Bezahlt wird ganz einfach mit VISA oder MASTERCARD. Für Autos, die in Deutschland zugelassen sind, kann auch per PayPal, bezahlt werden.

Drivy gibt es auch als App für iPhone und Android.

Snappcar

Wie funktioniert’s?

Ganz einfach: Du suchst dir ein Auto in der Nähe aus, das deinen Ansprüchen gerecht wird. Per Kontaktformular setzt du dich mit dem Vermieter in Verbindung. Beide Seiten unterschreiben das Übergabe-Protokoll und schon kann's losgehen.

Was kostet’s?

Anmeldegebühren gibt’s auch bei diesem Portal nicht. Und auch so: Die Angebote sind zum Teil richtige Schnäppchen. Wenn die Ansprüche an Größe und Coolness des Wagens nicht allzu hoch sind, gibt’s gerne auch mal ein Auto für zehn Euro am Tag.

Gibt’s irgendwelche Einschränkungen?

21 Jahre musst du alt sein und mindestens seit einem Jahr einen in der EU gültigen Führerschein haben – das sind die Grundvoraussetzungen, wenn du bei Snappcar ein Auto mieten willst.

Bei der Versicherung kannst du dir aussuchen, ob dir eine Teilkasko-Versicherung reicht oder du doch mit einer Vollkasko auf Nummer Sicher gehen willst. Die Preise fangen bei rund 4 Euro an.

Snappcar gibt es auch als App für iPhone und Android.

Angebote von gewerblichen Anbietern

stadtmobil carsharing

Wie funktioniert’s?

Jeder kennt mittlerweile die Autos von Stadtmobil, die beinahe in allen größeren Städten stehen. Damit du damit unterwegs sein kannst, musst du dich online anmelden und deine Karte bei einer Geschäftsstelle abholen. Dann kannst Du auch schon das Auto Deiner Wahl online ausleihen, das Du nach einem Tag oder ein paar Stunden dort wieder abgibst, wo Du es ausgeliehen hast.

Was kostet’s?

Die Anmeldung kostet einmalig 70 Euro und du musst eine Kaution von insgesamt 330 Euro hinterlegen. Danach kostet es jeden Monat 5 Euro Teilnahmebeitrag. Je nach Auto und Uhrzeit zahlst du dann für eine Stunde zwischen 0,50 und 3,90 Euro. Am Tag musst du mindestens mit 18,50 Euro rechnen. Zusätzlich zahlst du pro Kilometer 19 bis 29 Cent extra – Benzin ist dann natürlich inklusive.

Für Studenten bis zum Alter von 26 Jahren gibt es die Kaution schon für 100 Euro, der Beitrag pro Monat reduziert sich auf zwei Euro.

Gibt’s irgendwelche Einschränkungen?

Du kannst das Angebot ab 18 Jahren nutzen, als Fahranfänger sind einige Autos innerhalb der Probezeit ausgeschlossen. Außerdem sind alle Fahrzeuge Vollkasko und Haftpflicht versichert. Für einen jährlichen Beitrag von 39 Euro kannst du außerdem die Selbstbeteiligung auf 300 Euro reduzieren.

stadtmobil carsharing gibt es auch als App für iPhone und Android.

Flinkster

Wie funktioniert’s?

Seit 2009 hat die Deutsche Bahn auch ein Carsharing-Angebot auf Lager. Anmelden kannst du dich aber nur mit einer BahnCard, wenn du keine hohe Startgebühr extra zahlen willst. Wenn du einmal angemeldet bist, ist aber alles ganz einfach: Online suchst du den Standort für ein Auto aus, das du dann reservierst. Mit deiner Karte kannst du es vor Ort öffnen und einfach losfahren!

Was kostet’s?

Wenn du keine BahnCard hast, zahlst du für das bundesweite Angebot 50 Euro Startgebühr. Eine Stunde kostet dann, je nach Auto und Uhrzeit, zwischen 1,50 und 8 Euro. Pro Tag liegt das günstigste Angebot bei 39 Euro. Dazu kommt eine Kilometerpauschale von rund 18 Cent. Benzin ist dann aber inklusive!

Gibt’s irgendwelche Einschränkungen?

Ein Mindestalter gibt’s keins. Außerdem ist es der Deutschen Bahn auch egal, wie lange du schon deinen Führerschein hast. Die einzige Einschränkung: Unter 25 Jahren darfst du nur Kleinwagen ausleihen. Außerdem ist dein Auto immer Vollkasko versichert, jedoch mit einer Selbstbeteiligung von 1500 Euro. Für 90 Euro im Jahr kannst du diese auf 300 Euro reduzieren.

Flinkster gibt es auch als App für iPhone und Android.