Youtube (Foto: Imago, Jaap Arriens;)

Lifestyle YouTube Auch erfolgreiche YouTuber verdienen kaum Geld

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Egal ob Fashion und Lifestyle, Gaming oder Unterhaltung: Auf Youtube gibt es zu fast allem den passenden Channel. Aber lohnt sich das Geschäft mit den Clips im Internet überhaupt?

Mal ehrlich, wer hat sich denn nicht schon mal überlegt: YouTube-Star wäre ich auch gerne! Ab und zu ein paar Videos hochladen, ein bisschen in die Kamera quatschen und schon fließt die Kohle.

Aber kann man wirklich reich werden mit YouTube?

Das gilt leider wirklich nur für einen geringen Teil der Videokünstler. Eine Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien in Offenburg hat jetzt herausgefunden: Auch erfolgreiche YouTuber verdienen nicht genug auf YouTube, um alleine davon zu leben.

96,5 Prozent derjenigen, die probieren auf YouTube den Durchbruch zu schaffen, leben - gemessen an ihrem YouTube-Verdienst alleine - unterhalb der Armutsgrenze. Das heißt: Sie haben weniger als 979 Euro im Monat (für Miete, Versicherungen, Lebenshaltungskosten etc.) zur Verfügung.

Hohe Abonnentenzahlen und Beliebtheit auf YouTube heißen nicht unbedingt, dass du damit reich werden kannst. Der YouTuber Doktor Whatson hat das selbst schon erlebt. Auf seinem Kanal hat er schon über 70.000 Abonennten. Reich ist er damit trotzdem nicht geworden.

Was man von YouTube selber für die Werbung bekommt, die vor den Videos geschaltet wird, ist total lächerlich im Vergleich zum Aufwand, den ich habe, die Videos zu machen.

Cedric Engels, auf Youtube Doktor Whatson

Oft frisst die Videoproduktion für die einzelnen Clips viel Zeit. Am Ende springt aber nur ein kleiner Betrag dabei raus. Leben kann man davon nicht wirklich.

Generell ist es ziemlich schwer den Einsteig bei YouTube zu schaffen. Bevor du überhaupt einen Cent auf YouTube verdienen könntest (z.B. mit Werbung), musst du über 1.000 Abonnenten haben und insgesamt über 4.000 Stunden "Watch Time" - also die Zeit, die deine Abonnenten deine Videos wirklich angucken - haben.

Nur 3 Prozent haben es geschafft

Nur einige Wenige schaffen wirklich den Durchbruch. Dabei bestimmt nicht unbedingt eine hohe Abonnentenzahl, wer am meisten verdient. Oft verdienen die YouTuber auch noch durch Werbe-Deals mit verschiedenen Firmen zusätzliches Geld durch ihre Videos. #Influencer

Faktenkontor hat dazu den YouTube-Relevanz-Index erstellt, um herauszufinden, wie viel Geld die Top-YouTube-Kanäle einspielen. Wer von den deutschen YouTubern die Topverdiener sind, checkst du hier in der Galerie.

Schade, dass nur knapp drei Prozent wirklich reich durch YouTube geworden sind.

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