Lifestyle App-Check Mit diesen Apps weniger Essen verschwenden

Für zwei bis vier Euro ein Essen aus dem Restaurant? Damit nicht so viele Lebensmittel weggeschmissen werden, gibt es eine App, die das ermöglicht.

Jedes Jahr werden in etwa 1,3 Milliarden Tonnen Essen weggeschmissen. Auch die Restaurants haben mittlerweile das Problem erkannt. Viele Gastronomiebetriebe verlangen daher von den Leuten, die ihre Gerichte - zum Beispiel bei All you can eat-Buffets - nicht aufessen, mehr zahlen müssen.

Und auch wir können einiges machen, damit weniger Essen weggeschmissen wird. Diese Apps helfen dir, weniger Essen zu verschwenden.

Too Good To Go

In dieser App kannst du ziemlich günstig an gutes Essen aus Restaurants in deiner Nähe kommen - und zwar zu einem kleinen Preis.

Außerdem rettest du damit noch das übrig gebliebene Essen, was sonst in der Mülltonne landen würde. Du schlägst also direkt zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Restaurants müssen kein gutes Essen wegwerfen und du kannst dir ein gutes und günstiges Essen kaufen.

Du musst also nur dein Essen persönlich beim Restaurant abholen und es dir schmecken lassen!

Zu gut für die Tonne!

Du hast noch ein paar Sachen im Kühlschrank, die sehr bald ablaufen - aber du hast keine Idee, was du damit kochen könntest? Dabei kann dir diese App helfen! Du gibst bis zu drei Lebensmittel ein, die du zuhause hast und die in das Essen rein müssen und die App schlägt dir aus einer Auswahl von 439 Resterezepten vor, was du daraus kochen kannst.

Foodsharing

Du fährst morgen in den Urlaub, aber hast noch Lebensmittel, die schlecht werden würden, wenn du nicht da bist? Dann check doch mal die Website "Foodsharing.de". Wenn du dich dort anmeldest, kannst du einfach einen "Essenskorb" einstellen - und alle anderen User können dann schauen, ob sie deine Lebensmittel vielleicht selbst gebrauchen können. So wird weniger weggeschmissen und Leute, die sich vielleicht auch weniger leisten können, können so einfach und schnell an gute Lebensmittel kommen.

Foodsharing bei Facebook

Sehr ähnlich zur Website von Foodsharing sind die entsprechenden Seiten auf Facebook. So kannst du immer direkt in deiner Stadt checken, ob jemand deine übrigen Lebensmittel haben will oder einfach schauen, ob von den anderen Usern etwas eingestellt wird, was du selbst noch gut verwerten kannst. Das ist nicht nur gut gegen die Lebensmittelverschwendung, sondern im Zweifel auch gegen einen leeren Studenten-Geldbeutel. Check doch mal, ob es so eine Gruppe auch in deiner Stadt gibt. Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim, Mainz oder Ulm sind zum Beispiel auf jeden Fall dabei!