picture alliance  dpa Themendienst (Foto: picture-alliance / dpa, picture alliance / dpa Themendienst)

Lifestyle Fitness & Ernährung Warum du auch während einer Diät guten Gewissens Kohlenhydrate essen kannst

Das Schönheitsideal geht Richtung Magerwahn - das geben uns Influecer und Models zumindest zwischen den Zeilen mit. Dabei muss eine Diät gar nicht so radikal sein, um zu wirken.

Wer an Diäten denkt, der denkt oft auch an Hungern. Dabei muss das gar nicht sein. Oft reicht eine ausgewogene Ernährung schon aus. Dabei ist es übrigens egal, ob du abnehmen willst oder nicht - der Körper freut sich so oder so. Und übrigens: Verzicht auf Kohlenhydrate ist sowieso schon lange out!

#healthyliving: So funktionieren die Diäten

Intermittierendes Fasten ist die Diät, die sich gar nicht wie eine anfühlt. Dabei geht es nämlich nicht darum, was du isst, sondern viel mehr wann du isst. Denn hierbei isst du nur in bestimmten Zeitfenstern des Tages und fastet den Rest der Zeit. Normalerweise liegt das Fenster zwischen sechs bis zehn Stunden. Wann du dein Zeitfenster setzt ist dabei, laut Experten, völlig egal. Die Meisten machen es aber so, dass sie sich ein Fenster zwischen 12.00 und 20.00 Uhr setzen. Dadurch, dass du so lange Ruhephasen zwischendurch hast, hat dein Körper genug Zeit und Energie, das Fett wieder zu verbrennen.

Das Beste am Intermittierenden Fasten: Du kannst essen was du willst, Verzicht auf Kohlenhydrate oder ein Stück Schokolade ist hier also nicht. 😍

Beim "Clean Eating" wird vor allem darauf geachtet, nur unbehandelte Lebensmittel als Grundlage für das eigene Essen zu nehmen. Man kann hier also auch eher von einer Philosphie als von einer harten Diät sprechen. Hart ist es aber sicherlich, ständig zu verzichten - und zwar auf alle Süßigkeiten und Fertigprodukte.

Genauso bei der "Detox"-Diät. Allerdings verzichtet man hier vor allem auf saure Lebensmittel. Man will sich nämlich durch die Umstellung auf eine basische Ernährung entschlacken und verhindern, dass der eigene Körper übersäuert wird. Das kannst du zum Beispiel erreichen, indem du viel Obst und Gemüse - also basische Lebensmittel isst.

Und dann gibt es da noch "Low Carb", eine Diät, die vor allem in den letzen Jahren ziehmlich bekannt wurde. Das Prinzip: Statt Kohlenhydraten nimmt man nur Fette und Eiweiß zu sich. Heißt also: Gemüse, Eier, Fisch und Fleisch statt Brot, Nudeln und Kartoffeln. Dadurch stellt der Körper seinen Stoffwechsel um und bildet weniger Fettreserven. Aus Proteinen kann er außerdem sogar selbst Kohlenhydrate herstellen.

Verzicht ist aber auf Dauer ungesund

Wer eine Diät aber hardcore durchzieht und danach wieder ganz normal ist, der wird Opfer des Jojo-Effektes - und hat die Kilos schnell wieder drauf. Das ist nicht nur ärgerlich und frustrierend, sondern auch ungesund.

Deshalb raten Ärzte gerne mal von solchen Diäten ab. So auch Sportexperte Alex. Er hat uns verraten, dass vor allem Kohlenhydrate ganz schön gut für unsere Diät sein können.

Sport ist der Schlüssel

Nämlich dann, wenn wir auch regelmäßig Sport machen. Vor allem Ausdauersport. Da empfiehlt der Experte sogar, einen Tag vor einem größeren Lauf eine Pasta-Party zu machen. 😍👏 Das steigert dann nämlich unsere Leistung. Am besten ist es, ungefähr einen halben Tag vor der Sporteinheit ein paar Kohlenhydrate zu essen.

Kaffee ist ein Kalorienkiller

Direkt vor dem Sport sollte man allerdings nicht so viel essen. Auch eine Überraschung: Kaffee gibt uns auch unmittelbar vorher nochmal einen ganz schönen Kick. 😁 Außerdem fördert Kaffee die Fettverbrennung um fast das Dreifache. Wow!

Meiden sollten wir vor dem Sport dagegen eher Nüsse und Fleisch - das liegt eher im Magen.

Fazit: Vielfältig ist gesund

Generell spricht nichts dagegen, die Kohlenhydratzufuhr etwas zu reduzieren. Der Körper braucht ja gar nicht so viel davon, wie wir essen. Vor allem am Abend führt ein leichtes, kohlenhydratearmes Essen zu besserem Schlaf. Außerdem haben wir weniger Hunger (und Fressattacken 🙄).

Aber dennoch ist es immer gut, seinem Körper von allen Bausteien der Ernährung - also Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten - etwas zu geben. Hier gilt: Je roher, desto besser. Natürliche Zucker und Fette sind hier natürlich immer von Vorteil.

Und dann müssen wir uns - ZURECHT - auch nicht mehr für jedes Cheat-Meal schlecht fühlen. 🙌