Thomas Müller (Foto: Imago, Action Pictures)

Lifestyle FUSSBALL Nach Rausschmiss: Thomas Müller kritisiert DFB und Jogi Löw scharf

Der Rausschmiss der drei Spieler Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng aus der Nationalmannschaft kam für viele überraschend. Thomas Müller hat sich jetzt enttäuscht zu Wort gemeldet.

Die Mitteilung des DFB, dass die drei Nationalspieler Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng ab sofort nicht mehr zum DFB-Team gehören, schockte am Dienstag nicht nur viele Fußball-Fans. Auch die drei Spieler haben nicht mit dem Rauswurf gerechnet.

Bereits am Dienstag hatte sich Jerome Boateng auf Twitter dazu geäußert:

Ich war immer extrem stolz, das Trikot der Nationalmannschaft tragen zu dürfen und werde vor allem den Sommer 2014 nie vergessen. Dennoch hätte ich mir natürlich einen anderen Abschied für uns gewünscht. Viel Erfolg der Mannschaft für die Zukunft! @DFB_Team

Sein Kumpel Mesut Özil, der im Zuge der Weltmeisterschaft in Russland bereits aus der Nationalmannschaft zurücktrat, postete dazu dieses Bild auf Social Media.

Chin up Bro 👊🏼 Since our very beginnings in the youth National teams we celebrated so many special moments together. You're truly a friend and a great person on and off the pitch. https://t.co/lqZjQu86Ch

Thomas Müller kritisiert in einem Video-Statement den DFB

Für viele war vor allem der Rauswurf von Thomas Müller richtig krass. Immerhin ist der Spieler vom FC Bayern erst 29 Jahre alt und immer für eine Überraschung gut. Auf seinen Social Media-Kanälen hat er sich jetzt zu Löws Entscheidung geäußert:

Die Art und Weise, wie das Ganze abgelaufen ist, macht mich einfach sauer. Mats, Jerome und ich sind immer noch in der Lage auf Top-Niveau Fußball zu spielen. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun.

Thomas Müller in seinem Statement-Video

Auf Social Media unterstützen viele Kollegen Thomas Müller für seine ehrlichen Worte:

Insta-Nachrichten. (Foto: Instagram/@esmuellert)
Instagram/@esmuellert

Aber auch viele Fans können diese Entscheidung nicht nachvollziehen.

Andere finden den harten Schritt aber notwendig, damit der Umbruch im Nationalteam nach dem WM-Desaster gelingt.

Für manch andere ist Nationaltrainer Jogi Löw selbst der Sündenbock für die verkorkste WM:

Jogi Löw selbst hat sich bisher noch nicht zu dem Statement geäußert.