Tipps und Tricks für deine Streaming-Dienste (Foto: DASDING, imago/xim.gs)

Lifestyle Streaming-Dienste Das komplette Streaming-Paket für rund zehn Euro – geht das?

Netflix, Spotify, Deezer – alles im Paket für rund zehn Euro pro Monat? Deshalb musst du vor solchen Angeboten aufpassen!

Wer Zugang zu allen möglichen Streaming-Diensten haben will, der muss im Monat schon einiges hinlegen. Dabei gibt es im Internet Seiten, die einem scheinbar das ganze Paket für instesamt rund zehn Euro pro Monat anbieten.

⛔ Achtung, illegal! ⛔

Also warum dann zehn Euro für einen einzigen Streaming-Dienst bezahlen, wenn man für das Geld alle haben kann? Ganz einfach: Weil es illegal ist.

So erkennst du illegale Streaming-Angebote

Zwölf bis zwanzig Euro im Monat verlangt zum Beispiel die Plattform "Sickgen" als Monatsgebür für scheinbar grenzenloses Streamen. Bei ungefähr 18 Plattformen, die dann benutzt werden können, ist das aber erschreckend wenig.

Denn: Legt man die verlangte Monatsgebür tatsächlich auf die verschiedenen Streaming-Dienste um, würde jeder von ihnen am Ende nur zwischen 60 Cent und rund einem Euro verdienen. 🤔

Daran erkennst du illegale Anbieter

❌ Du bekommst den Hinweis, dass du mehr bezahlen musst, weil die Zugänge für die Seite knapp werden. Ein Mangel an Zugängen weißt meist darauf hin, dass die nicht legal erstellt wurden.

Der Betreiber ist weitgehend anonym. Heißt: Betreiber sind normalerweise dazu verpflichtet, ihren Namen und eine Adresse auf der Webseite zu hinterlegen. Ist da aber stattdessen ein Account mit einem offensichtlich ausgedachten Namen und eine Firmensitz in beispielsweise Panama hinterlegt, ist das dubios.

Jegliche Verantwortung liegt bei den Nutzern: Wenn die Nutzungsbedingungen jegliche Verantwortung auf den Nutzer schieben, ist das ebenfalls kein gutes Zeichen. Wenn sich der Anbieter darin auch noch ein Recht für willkürliche Sperren herausnimmt und darauf verweißt, dass die Seite jederzeit eingestellt werden kann, solltest Du eher die Finger davon lassen.

Keine gültigen Accounts: Nicht alle Zugänge, die dir von der Seite generiert wurden, funktionieren tatsächlich.

Wer sind die Leidtragenden?

Solche Systeme können auf Kreditkartenmissbrauch hinweisen. "Der Standart" schreibt, dass es sich bei den generierten Login-Daten zum Beispiel um massenhaft abgegriffene Zugänge für nicht mehr genutzte Mailadressen mit ebenso gestohlenen Kreditkartennummern handeln könnte.

Das Fazit: Egal woher die Daten kommen – für den Preis können sie kaum legal sein. Außerdem leiden sowohl die Anbeiter der Angebote – also Netflix, Spotify und Co. – als auch unschuldige Privatleute, die dann bei ihrem Finanzinstitut darum ringen müssen, wieder an ihr Geld zu bekommen.