Lifestyle Umwelt Plastik überall: Das können wir gegen den Müll tun

Das Europaparlament hat dafür gestimmt, in Zukunft Einwegplastik zu verbieten. Aber was heißt das jetzt? Und: Was können wir selbst tun, um möglichst wenig Plastikmüll zu produzieren?

Meeresvögel und Wale werden angespült - ihre Mägen voller Plastik. Denn: Die Meere sind voll mit dem Kunststoff.

Und genau deswegen sagt die Europäische Union dem Plastikmüll in den Meeren den Kampf an: Bestimmte Kunststoffprodukte wie Besteck und Geschirr aus Plastik, Strohhalme, Luftballonstäbe, Rührstäbchen und Wattestäbchen - also Produkte, für die es Alternativen gibt - sollen bis 2021 vom Markt verschwinden. Das haben die EU-Abgeordneten jetzt beschlossen.

Aber wie geht es jetzt weiter?

Dass das Europaparlament schon mal für so ein Plastikverbot gestimmt hat, ist definitiv ein erster Schritt. Geklärt ist das Ganze deshalb allerdings noch nicht: Jetzt müssen erst noch die einzelnen EU-Länder dem sogenannten Richtlinienvorschlag zustimmen. Tun sie das, würde es in Zukunft eine EU-weite Richtlinie geben, die alle EU-Länder einhalten müssen.

Wir schieben den Müll bloß ab

Das Problem: Nur 30 Prozent des von uns produzierten Plastiks wird tatsächlich recycelt. Und der Rest? Der wird – zumindest teilweise – ins Ausland verkauft. Zum Beispiel an China.

China will aber nicht weiter die "Müllhalde der Welt" sein. Deshalb will China jetzt keinen Müll mehr aus der EU ankaufen - zum Jahreswechsel gab es deswegen einen kompletten Import-Stopp von Plastikmüll. ⛔

👆👆👆 Alle Infos dazu checkst du oben im Video! 👆👆👆

Jetzt müssen wir aber selbst was tun

Da wir in der EU gar nicht so viele Recyclinganlagen haben, müssen wir also versuchen, gar nicht erst so viel Müll zu produzieren. Zum Beispiel mit essbaren Alternativen.

Zum Beispiel Eislöffel zum Essen ...

... oder Schoko-Strohhalme.


Auch wenn man diese Alternativen nicht essen kann, sparen sie trotzdem Plastik!