Instagram (Foto: @lukevz / Unsplash)

Lifestyle Apps Neu bei Instagram: Die Funktion "Erstellen" in der Story

Instagram rüstet schon wieder auf! Nach der Anpassung auf den neuen Dunkelmodus kommt jetzt die "Erstellen"-Funktion in der Story. Die Funktionen sind für iOS und Android abrufbar!

Inhalte ohne Bildzwang teilen

Ab sofort gibt es keine "Text"-Option mehr in der Instagram-Story. Das bildlose Feature wurde um mehrere Optionen erweitert und heißt jetzt "Erstellen". In einem Interview mit der Webseite techcrunch.com hat ein Sprecher von Instagram erklärt, die neue Funktion würde es vereinfachen, GIFs, Zeichnungen, Texte, Umfragen und ähnliche Optionen zu posten, ohne extra ein Foto oder ein Video machen zu müssen.

Unten bei Bild 1 sieht man zwischen den Optionen "Live" und "Normal" jetzt die Option "Erstellen". Sobald man dorthin wischt, kommt man wiederum direkt zu anderen Optionen wie "GIF". Lädt man ein GIF in die Story, erscheint das übrigens in einer Art 'Dreier-Optik'.

xxx (Foto: DASDING)

Automatische Vorschläge und "Throwback"-Option

Neu ist auch, dass bei der Countdown-Sticker beim Anwählen direkt einen Vorschlag für die Art des Countdowns nennt. Bei Bild 3 ist das in diesem Fall der Countdown zum Feierabend.

A propos Vorschläge! Das Coolste an der neuen "Erstellen"-Funktion sind die Vorschläge für Throwback-Posts. Sobald man das Symbol mit der Rückwärts-Uhr auswählt, bekommt man ein random Bild aus seiner Insta-Vergangenheit angezeigt, zu sehen in Bild 4. Falls einem das Bild oder das Jahr nicht gefällt, einfach auf den Würfel oben in der Mitte klicken und man bekommt ein neues Bild, GIF oder Video aus einem anderen Jahr.

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Die Story für unkreative Tage

Auch bekannte Sticker, wie der Quiz-Sticker oder der Umfrage-Sticker sind in der "Erstellen"-Funktion quasi auf Schnellwahl und liefern auch Vorschläge, wie z.B. "Wie würde ich meine Schildkröte nennen" (Bild 5).

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Die "Erstellen"-Funktion ist mit ihren ganzen Vorschlägen und vor allem mit der "Throwback"-Option genau richtig für Tage, an denen man kein Bock hat, ein Foto oder ein Video aufzunehmen. Klar, man könnte an diesen Tagen auch einfach mal nichts posten, aber das will Instagram natürlich möglichst vermeiden.

Neue Funktion für neue Märkte?

Instagram hat Facebook schon lange als Go-To-Social Media App überholt, und wird in immer mehr Ländern genutzt, in denen die Menschen jetzt nicht unbedingt die neuesten Handys mit den besten Kameras haben. Auch für diese Menschen ist die "Erstellen"-Funktion ein schönes Ding. Auch schön: selbst dein altes 6er iPhone kann die neue Funktion, genau wie auch alle Android User.

Auch neu: Aktivitäten von Freunden fallen weg!

Beim Klicken auf den Herz-Button konnte man bisher neben den eigenen Aktivitäten auch schauen, was anderen Usern, denen man folgt, so liken. Dieses Feature gibt es ab jetzt nicht mehr. In den Aktivitäten sieht man ab jetzt also nur noch, wer die eigenen Posts liked oder kommentiert hat.

Dunkelmodus jetzt aktiv für iOS und Android!

Mit dem Software-Update auf IOS 13 hat Apple den Dark Mode eingeführt. Jetzt gibt's die Funktion auch in der Instagram App! Während zuerst nur iPhone- und iPad-Nutzer vom Dunkelmodus auf Instagram profitierten, können jetzt auch Android-Nutzer den Modus abrufen.

Dieser Dunkelmodus macht es nachts für die Augen deutlich entspannter, auf dem Smartphone oder dem Tablet zu scrollen. Stück für Stück werden jetzt viele Apps für diesen Dunkelmodus angepasst.

Wie aktiviere ich den Dark Mode bei Instagram?

Eins vorweg: Wer den Dark Mode oder auch Dunkelmodus nutzen will, braucht die aktuellste Version von Instagram. Apple Geräte müssen zudem das aktuelle iOS 13 installiert haben.

Ist das erledigt, einfach in die Einstellungen des iOS oder Android-Geräts, hier zu Anzeige und Helligkeit. Den Dunkelmodus kann man übrigens sowohl manuell als auch zeitgesteuert einstellen.

„No Like“ Test wird wohl ausgeweitet

Wir haben vor kurzem schon berichtet, dass Instagram den Like-Zähler in verschiedenen Ländern, unter anderem in Japan und Italien, testweise entfernt hat.

Mittlerweile ist diese Funktion auch in Deutschland bei immer mehr Konten weg, zumindest ist es einigen Kollegen bei ihren Accounts aufgefallen. In den Feeds sieht man dann bei Bildern von Accounts, denen man folgt nur noch: „gefällt XY und weiteren“. Von einem deutschlandweiten Test kann man aber noch nicht sprechen.

#Spenden-Sticker auch in Deutschland

In den USA gibt es die Funktion schon länger: User können jetzt auch in Deutschland in den Stories zu Spenden aufrufen.

Vielleicht hast du den Spenden-Button schon mal in den Stories deiner Stars aus den USA gesehen. Das wird dann so ungefähr ausgesehen haben:

Screenshot Miley Cyrus. (Foto: Screenshot Miley Cyrus Instagram.)
Screenshot Miley Cyrus Instagram.

Ab heute rollt Instagram diese Funktion auch in Deutschland aus - so könnt ihr auch für 24 Stunden eure eigene Spendenaktion starten. Einfach Spendensticker in die Story packen, die gemeinnützige Organisation auswählen, die dir am meisten am Herzen liegt - und los gehts.

Anti-Mobbing-Funktion

"Bist du sicher, dass du das posten möchtest?"

Diese Frage wird Nutzern gestellt, die gemeine Kommentare posten. Anhand von einer künstlichen Intelligenz werden diese Kommentare erkannt. Du darfst dann trotzdem posten - manchmal ist es ja auch nur Spaß oder man benutzt die Wörter in einem anderen Zusammenhang - aber du wirst eben nochmal explizit gefragt, ob du dir sicher bist.

Anti-Mobbing-Funktion bei Instagram. (Foto: Instagram)
Instagram

Das hindert natürlich nicht jeden Hater daran seinen Hass zu verbreiten. Aber sie müssen einen Schritt mehr machen und sich bewusst dazu entscheiden, dass sie das jetzt wirklich posten wollen.

Personen einschränken anstatt direkt blockieren

Es gibt noch ein zweites neues Feature. Hier kannst du bestimmte Nutzer, die dir öfter negativ auffallen, einschränken. Du blockierst sie also nicht direkt. Sie können deine Posts sehen und auch kommentieren, aber ihre Kommentare sind solang nur für dich sichtbar, bis du sie freigibst. So kannst du selbst entscheiden, was diese Person auf deinem Profil veröffentlichen darf.

Neue Einschränkungs-Funktion bei Instagram. (Foto: Instagram)
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Bringen die Anti-Mobbing-Funktionen von Instagram was?!

Laut Instagram-Chef Adam Mosseri hat das in frühen Testphasen schon gut funktioniert. Einige böse Kommentare wurden wegen dieser Nachfrage wohl schon nicht gepostet. Aber:

1.) Die künstliche Intelligenz kann nicht alle Hate-Kommentare erkennen. Oft werden ja auch Worte einfach anders geschrieben oder es werden Emojis benutzt, die von Instagram selbst nicht automatisch als anstößig erkannt werden können.

2.) Jemand, der wirklich haten will, kann das weiterhin. Er muss zwar einmal noch bestätigen, dass er sich sicher ist, dass er mobben will, aber dann sind ihm keine Grenzen gesetzt. (Außer natürlich man meldet oder blockiert ihn.)

3.) Die Einschränkungsfunktion schützt dich leider nicht davor, die Hatekommentare der Person zu lesen. Du kannst dann nur selber entscheiden, ob sie öffentlich sichtbar sein sollen, oder nicht. Die Beleidigungen sind dann aber natürlich schon bei dir persönlich angekommen.

Das sind die letzten größeren Updates:

Musiksticker bei Insta kennst du vermutlich schon, jetzt gibt es zum Song auch noch den richtigen Songtext.

So funktioniert's:

Wie vorher auch kannst du ganz normal den Musiksticker auswählen und dort direkt die weitere Optionen, also Schriftarten und Farbe, anpassen. Du kannst dann mit dem Regler aussuchen, welche Stelle du willst und automatisch wird der Text dazu generiert. Wenn du das mit dem Songtext gar nicht willst, kannst du es aber auch ausstellen und nur das Cover anzeigen.

Lena Meyer-Landrut macht in Deutschland die Promo für dieses neue Tool und findet es super praktisch, weil das "den Songtext in der Vordergrund stelle", wie Instagram berichtet. Wir fragen uns aber: Sowas macht man vermutlich eher nicht um den Songtext in den Vordergrund zu stellen, sondern sich selbst, oder? 😅

Insta Lyriks in der Story (Foto: Instagram)
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Shopping-Funktion

Mit diesem Update geht für viele Influencer wohl ein Traum in Erfüllung. Ab kommender Woche soll es für die User möglich sein direkt in der App zu shoppen. Bisher wurde man ja erst auf andere Seiten geleitet und musste dafür Instagram verlassen. Mit dem Update kann man jetzt direkt in der App shoppen. Problem: Die Funktion gibt's vorerst nur bei einigen ausgewählten Content-Creatern.

Neuer Kreativ-Modus

In den kommenden Wochen wird sich auch der Story-Bereich verändern: neue Effekte und interaktive Sticker sind am Start. Was genau dahinter steckt, ist aber noch unklar. So soll das Ganze aber aussehen:

Neues Feature bei Instagram. (Foto: Instagram)
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Achja, und dieses Gerücht schwirrt immer noch im Netz rum. 👇