Die Bundeswehr-Kampagne auf der Gamescom sorft für große Kritik (Foto: Twitter @bundeswehrInfo)

Lifestyle Netzreaktionen Gamescom: So geschmacklos präsentiert sich die Bundeswehr auf der Gamingmesse

Auf der Gamescom, der größten Gamingmesse der Welt, macht die Bundeswehr gerade ziemlich dämliche Werbung, um neue Rekruten zu finden. Viele Twitter-User finden das absolut scheiße.

Die Bundeswehr ist immer auf der Suche nach neuen Rekruten - auch auf der Messe für Computer- und Videospiele in Köln.

Die Plakate sind sehr geschmacklos und werden zu recht kritisiert. In der Werbekampagne wird den Leuten die Arbeit der Bundeswehr quasi als "real life Computerspiel" verkauft. Dadurch würde Krieg verherrlicht und als "cool" dargestellt.

Was sagt die Bundeswehr zu ihren Plakaten auf der Gamescom?

Auf Twitter hat die Bundeswehr zwei ihrer Plakate selbst gepostet, um den Leuten ihre neue Werbung von der Gamescom zu zeigen. Dazu schreiben sie:

Wir wollen zum Nachdenken darüber anregen, was wirklich zählt: Krieg spielen oder Frieden sichern?

@bundeswehrInfo auf Twitter

Dem Onlinemagazin "Bento" sagte ein Pressesprecher der Bundeswehr, dass sie mit der Plakatierung junge Erwachsene im Umfeld der Gamescom zum Nachdenken bringen wollen, wofür sie ihre Zeit bzw. Zukunft einsetzen.

Twitter-User kritisieren die Werbekampagne der Bundeswehr scharf:

Die Satireseite "Schlecky Silberstein" zeigt ganz gut, wie die Plakatkampagne auf Viele wirkt: