Lifestyle Chemnitz #wirsindmehr-Konzert in Chemnitz nachschauen: deine Stars gegen Extremismus

In Chemnitz sind Demos von rechten Gruppen außer Kontrolle geraten. Casper, Marteria, Trettmann, Kraftklub und Co. haben ein Gratis-Konzert gegen Fremdenfeindlichkeit und für Menschlichkeit gegeben.

An die 65 Tausend Menschen waren beim Konzert vor Ort! Über 80 Tausend haben sich den Video-Livestream auf YouTube rein gezogen. Auf Instagram hatten die Künstler das Konzert live übertragen. Auch auf Facebook gab es Livestreams. Die Zahl der Leute, die sich das Konzert angeschaut haben, muss also noch viel höher sein.
Hier bei DASDING konntet ihr auch im Radio zuhören oder den Livestream auf DASDING.de verfolgen. Oben in der Galerie gibt's ein paar Eindrücke, was abging.

Überraschungsgäste waren auch am Start!

Casper, Marteria, Trettmann, Nura von SXTN, Kraftklub, Feine Sahne Fischfilet, die Toten Hosen und die Jungs von K.I.Z. waren am Start - untr der Schirmherrschaft von Kraftklub. Die Jungs sind nämlich gebürtige Chemnitzer. Zwischenzeitlich standen noch Arnim von den Beatsteaks und Rod von den Ärzten auf der Bühne.

Das Ganze wurde sehr spontan auf die Beine gestellt. Auf Twitter werden die Veranstalter dafür gelobt:

Auch die Stars waren sau spontan am Start. Eigentlich haben Marteria und Casper zum Beispiel mehr als genug zu tun: Sie bereiten sich auf ihre gemeinsame Tour vor, denn drei Tage vor dem spontanen Konzert, haben sie ihr Kollabo-Album "1982" heraus gebracht.

Die Aufmerksamkeit ihres neuen Albums dafür zu nutzen, möglichst viele Menschen gegen Rechts zu mobilisieren, ist für die Beiden nicht ungewöhnlich. Besonders, weil sie sich auch in der Vergangenheit, immer wieder ganz klar gegen Rechts positioniert haben. Zum Beispiel auf dem Southside 2018.

Was genau ist in Chemnitz passiert? Der Hintergrund

Ein Deutscher ist bei einem eskalierten Streit am Wochenende gestorben. Die Polizei hat einen Syrer und einen Iraker in Untersuchungshaft genommen. Als Reaktion darauf gab es Übergriffe von Rechten auf Migranten. Darauf gab es wiederum Gegenwind von der linken Seite.