Passwort (Foto: © HaywireMedia - Fotolia.com)

Lifestyle Internet So machst du dir ein sicheres Passwort

Bill Burr hat 2003 quasi die Regel für sichere Passwörter wie zum Beispiel "jYmbZ3&%!äU" festgelegt. Mittlerweile hat er dem Wallstreet Journal aber gesagt, dass er das bereue. Denn diese Mix-Passwörter aus Groß-und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen seien gar nicht so sicher und auch noch schwierig zu merken.

2003 hat Bill Burr, Informatiker, einen Passwort-Leitfaden für US-amerikanische Regierungsbehören entworfen. Und genau dieser Leitfaden hat sich zur Grundlage von unseren Passwörtern entwickelt, daraus wurde quasi die Standard-Passwort-Regel. Darin steht, dass wir als Passwort eine möglichst sinnfreie Aneinanderreihung von Buchstaben (große und kleine), Sonderzeichen und Zahlen verwenden sollen und dass die Passwörter regelmäßig geändert werden sollen.

Aber das was Bill Burr damals geschrieben hat bereue er, hat er dem Wallstreet Journal gesagt.

Standard Passwort-Regel ergibt keinen Sinn!

Denn wer ständig Passwörter ändern muss, macht gerne aus einer 21, eine 22 und immer fortlaufend so weiter. Sonst ist es aber auch wirklich schwierig sich alle unterschiedlichen Passwörter zu merken. Nur leider erleichert das auch Hackern unsere Passwörter zu knacken!

Eine Folge von vier völlig zufällig ausgewählten Wörtern, wie zum Beispiel "Stuhl, Himmel, Computer, Fleisch" oder ein kompletter Satz als Passwort ist sicherer als die sinnfreie Aneinanderreihung aus Buchstaben und Sonderzeichen.

Bill Burr - Informatiker

Denn um die vier Wörter zu identifizieren brauchen Hacker wohl 550 Jahre - und wir können uns das wahrscheinlich auch leichter merken :wink: Für die sinnfreie Aneinanderreihung von Buchstaben und Zeichen brauchen Hacker wohl aber nur 3 Tage.

Das liege daran, wie "Brute-Force"-Attacken um Passwörter zu hacken funktionieren. Es kann natürlich aber sein, wenn alle ihre Passwörter umstellen, dass auch Hacker ihre Tools um Passwörter zu knacken daran anpassen.