Logos Bezahlsysteme. (Foto: Visa, Paypal, Klarna, Apple Pay)

Lifestyle SHOPPING Apache 207 macht Werbung für Klarna – die Alternative zu PayPal?

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Apache 207, Alli Neumann und Yung Hurn machen Werbung für Klarna. Aber was ist das überhaupt? Und welche Bezahldienste sind eine gute Alternative zu Klarna, PayPal und Co.?

Apache 207, Alli Neumann und Yung Hurn zusammen in einem Video! Haben die etwa einen Song zusammen gemacht? Nö. Wer den Newcomern auf Instagram folgt, hat’s vielleicht schon gesehen: Die drei machen aktuell Werbung für Klarna und sind deswegen auch im neuen Werbespot vom schwedischen Online-Bezahldienst zu sehen:

In dem Spot haben die drei sogenannte „Struggle Solver“ dabei, die ihren Alltag leichter machen sollen. Alli Neumann hat 'ne goldene Brotdosen-Handtasche, Apache 207 Rollschuhe und Yung Hurn eine goldene, wiederverwendbare Kaffeekapsel. Und diese Struggle Solver kann man dann noch gewinnen. Und das wird ordentlich auf Social Media promotet:

Buffet all inclusive, aber alle schon satt? Gewinne die Food Bag von @alli.alli.alli.alli⁠ ⁠ ab 11.11. in der Klarna App.

ACHTUNG: Werbung!

Das alles ist natürlich eine einzige, riesige Werbekampagne von Klarna. Der Slogan: „Smooth Shopping in einer Welt voller Struggles.“ Also die Botschaft: Die Welt ist voll von Problemen – mit Klarna könnt ihr aber wenigstens entspannt shoppen! Oder wie Klarna sagt: „Die Welt ist voller Struggles, mit Klarna wird sie smoooth.“

Wie funktioniert Klarna im Vergleich zu anderen Diensten?

Klarna ist ein Online-Bezahldienst - wie PayPal, PayDirect, Apple Pay, Amazon Pay und Co.

Klarna ist eigentlich wie eine moderne Bank. Das Geschäftmodell unterscheidet sich aber von zum Beispiel PayPal. Denn bei Klarna zahle ich erst, wenn Ware wirklich bei mir angekommen ist.

Katharina Jansen aus der SWR-Wirtschaftsredaktion

Wenn du mit Klarna shoppst, funktioniert das so: Du bestellst etwas bei einem Onlineshop, Klarna legt für dich das Geld vor und du musst es ihnen erst zurückzahlen, wenn du die Bestellung erhalten hast. 14 Tage hast du dafür Zeit. Du kannst es auch in Raten abbezahlen – Klarna gibt dir also quasi einen Kredit.

Kritik an Klarna: Worauf solltest du achten?

Achte auf jeden Fall darauf, dass du deine Rechnungen pünktlich zahlst! Und das heißt auch: am besten nicht erst am letzten Tag der Zahlungsfrist. Überweisungen dauern zwar meist nicht länger als einen Tag, aber manchmal kann es sich eben doch verzögern. Und dann bekommst du, wenn es doof läuft, 'ne Mahnung plus Mahngebühren. Und das geht bei Klarna super schnell. Das Unternehmen versendet nämlich Mahnungen automatisch, wenn nach der Zahlungsfrist noch kein Geld von dir ankam.

Außerdem werden, wie bei vielen Bezahlsystemen, auch persönliche Daten abgefragt und gespeichert.

Also: wenn du mit Klarna bezahlst, behalte immer schön den Überblick über deine Bestellungen!

Alternativen zu Klarna?

Viele bezahlen im Internet oft mit PayPal. Wer aber deren System nicht optimal findet, muss nicht unbedingt Klarna wählen, auch wenn Apache 207 und Co. da gerade ordentlich die Werbetrommel rühren. Es gibt noch viele weitere Bezahldienste, die zwar unbekannter sind, aber nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Das wären zum Beispiel Wirecard, Computop, BS PAYONE oder Adyen. Nicht alle Shops unterstützen jeden Bezahldienst, es lohnt sich aber auch mal die unbekannteren Systeme zu recherchieren, falls du keine Lust auf Klarna, PayPal und Co. hast.
Was natürlich auch geht: Gar kein Bezahlsystem, sondern eine Zahlung per Überweisung, Lastschrift oder Kreditkarte nutzen.

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