Apps für To-Do-Not-Listen (Foto: Unsplash//Glenn Carstens-Peters)

Lifestyle Smartphone To-Do-Not-Apps: Notwendig oder völlig sinnlos?

Ein neuer Trend geht rum und zwar das Gegenteil einer To-Do-Liste. Auf der To-Do-Not-Liste trägst du nämlich Dinge ein, die du bewusst nicht mehr tun willst. Ob das was bringt?

Auf Social Media sprechen gerade immer öfter Influencer über ihre To-Do-Not Liste, also eine Liste mit Dingen, die sie NICHT mehr machen möchten. Keine Plastikbecher mehr kaufen, keine Süßigkeiten mehr futtern, alles, was man eben so an Lastern hat. Und natürlich gibt es dafür auch Apps, die besser sein sollen als Stift und Papier.


Apps, die helfen, Dinge nicht mehr zu tun❓

➡ To Don't

Das kann die App:
Diese App ist erst mal eine stinknormale To-Do-Liste. In diesem Fall kannst du dir aber eben Dinge aufschreiben, die du nicht mehr machen willst. Zum Beispiel so viel Geld für Klamotten ausgeben. Das tippst du einfach in der App ein und jetzt kommt die "Besonderheit": Wenn du eine Sache doch getan hast, musst du das abhaken und bekommst eine kleine Anmerkung. Da stehen dann Nachrichten wie "BOOOOOH!", oder "WARUUUUM?".

Fazit:
Eine negative Nachricht zu bekommen, wenn man eben doch wieder was tut, was man nicht tun wollte: Klingt ganz witzig. Aber ob uns das auf lange Sicht wirklich motiviert, gewisse Dinge nicht mehr zu tun?

Wer die App will:
Hier kostenlos für iOS und im Chrome Web Store.

➡ NotToDo

Das kann die App:
Wenn du bei dieser App etwas von deiner To-Do-Not-Liste abhakst, wirst du nicht ausgebuht. Dafür gibt es was anderes. Du kannst dich nämlich an deine Aufgaben erinnern lassen. Dann bekommst du über den Tag eine Erinnerung, wie zum Beispiel: "Hast du heute wirklich nicht geraucht?".

Fazit:
Bei dieser App ist es etwas aufwändiger, die einzelnen Aufgaben einzutragen und mit einer Erinnerung zu versehen. Da musst du also ziemlich motiviert sein, wirklich alle Dinge einzutragen, die du nicht mehr machen willst. Dann kann so eine ständige Erinnerung auch hilfreich sein.

Wer die App will:
Hier kostenlos für iOS.

➡ NOTToDoList

Das kann die App:
Bei dieser App kannst du besonders sortiert deine Liste mit To-Do-Not anlegen. Unter bestimmten Rubriken speicherst du dir einfach deine Ziele ab. Hier ist auch der weitere Zusatz die Erinnerungsfunktion. Die App ist generell sehr aufgeräumt und ästhetisch. Hier macht es also vielleicht sogar noch mehr Spaß Dinge einzutragen.

Fazit:
Die App an sich funktioniert wie auch die anderen. Auch die Optik ist top. Aber bei dieser und auch allen anderen Apps wünschen wir uns irgendwie noch mehr Features. Zum Beispiel Belohnungen, wenn man sein Not-To-Do länger durchgezogen hat. Aber als kleiner Reminder passt die App.

Wer die App will:
Hier kostenlos für iOS.

😓
Android geht bisher leider etwas leer aus. Es gibt noch keine richtige Anti-To-Do Liste. Aber kommt bestimmt noch bald. Bis dahin kannst du natürlich andere To-Do-Listen als Anti-To-Do benutzen. Asana oder Wunderlist wären da gute Beispiele. Diese und noch mehr Apps mit einer genauen Beschreibung sind hier:

Zurück zum guten, alten Zettel?

Je nachdem, was du für ein Typ bist, reicht auch einfach ein Zettel und ein Stift. Da kannst du dir genauso gut Dinge notieren, die du nicht mehr machen willst. Wenn du diesen Zettel an deinen Kühlschrank hängst oder in deinen Kalender reinlegst, wirst du auch jeden Tag an deine Not-To-Dos erinnert.


5 Tipps, wie du besonders effektiv Listen erstellst:

1️⃣ Schreibe auch den Grund zu deinem To-Do/Not-To-Do. Also vermeide zum Beispiel den Satz: "Weniger Zeit am Handy verbringen". Stattdessen lieber: "Ich will weniger Zeit am Handy verbringen, denn so fehlt mir Zeit, die ich mit Freunden verbringen kann."

2️⃣ Nimm dir nicht zu viel vor. Fokussiere dich auf das Wichtigste, statt dir dutzende Regeln zu machen, die dich komplett einschränken. Mit realistischen Zielen bleibst du motivierter. 💪

3️⃣ Belohne dich für das Einhalten. Wenn du etwas dann wirklich einhälst, belohne dich mit einer Kleinigkeit. Das kann ein Abend im Kino sein, oder etwas anderes, das dir Freude bereitet. Aber natürlich nicht für jede Kleinigkeit belohnen. 😜

4️⃣ Vergiss deine Liste nicht. Also hänge sie dir irgendwo hin, wo du sie oft siehst. Natürlich sind da auch Apps praktisch, die dich regelmäßig erinnern. 🔔

5️⃣ Setze Prioritäten! Nimm dir also vor, die wichtigsten Dinge zuerst zu erledigen. So ordnest du dann am besten auch deine Liste an. So vermeidest du, den Blick für das wirklich Wichtige zu verlieren ❗