STAND
AUTOR/IN

Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen das Coronavirus heißt gerade: zu Hause bleiben. Dadurch haben wir aber auch viel Zeit zum Grübeln, Sorgen machen und alleine fühlen. Pia vom neuen funk-Format „psychologeek“ hat fünfeinhalb wissenschaftlich fundierte Tipps gesammelt, wie wir in der Corona-Krise unsere Psyche stärken können.

Durch die Corona-Krise herrscht gerade auf der ganzen Welt ein absoluter Ausnahmezustand. Jetzt müssen wir alles tun, um die Ausbreitung des Virus irgendwie zu verlangsamen. Das bedeutet im Moment vor allem: zu Hause bleiben. Aber auch wenn das gerade total wichtig ist, fühlt es sich nicht unbedingt für jeden gut an. Durch den Abstand zu den Menschen und die viele Zeit alleine, gibt es sehr viele Gelegenheiten zu grübeln oder sich Sorgen zu machen.

In ihrem ersten "psychologeek"-Video erklärt Psychologin Pia, warum die Corona-Krise so gefährlich für unsere Psyche ist - teilt aber auch Tipps, wie wir in der aktuellen Situation psychisch gesund bleiben.

Ihre Erklärung, warum sich viele von uns gerade nicht so gut fühlen, checkst du im Video - genauso wie die ausführlichen Tipps, was du dagegen tun kannst!

Warum geht es uns wegen der Corona-Krise gerade psychisch so schlecht?

Die Kurzfassung lautet: Wir sind gerade einfach mega im Stress! Weil wir keine Kontrolle über die Situation haben, Veränderungen akzeptieren müssen, viel alleine sind und vielleicht auch Angst haben.

Für unseren Körper bedeutet Stress immer gleich "Gefahr".

Psychologin Pia Kabitzsch

Fünf(einhalb) Tipps, wie wir mit dem Stress in der Corona-Krise klarkommen können

1. Sport machen!

Der erste Tipp von Pia lautet: Bewegung! Ein kleines Homeworkout, zu Hause abdancen oder ein bisschen (alleine) im Park joggen, könnte uns schon mega gut tun.

Studien haben herausgefunden, dass durch Sport weniger Stresshormone ausgeschüttet werden.

Psychologin Pia Kabitzsch

2. Meditieren!

Der zweite Tipp: meditieren! Meditation kann laut Pia dazu führen, dass weniger von dem Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird und wir uns ein bisschen entspannen.

3. Gemeinsam einsam sein!

Laut Pia sollten wir auf jeden Fall versuchen, Kontakte aufrecht zu halten. Auch, wenn wir uns gerade nicht treffen können. Das geht ganz easy übers Chatten. Noch besser sei es aber sogar mit Video zu telefonieren.

4. Medien-Detox!

Informiert bleiben ist super, ständig den Aktualisierungs-Button zu drücken, kann den Stress aber verschlimmern. Pia empfiehlt deshalb: Smartphone und Co. eine Weile einfach nur zur Unterhaltung nutzen und nur 2-3 Mal die aktuellen News checken.

5. Struktur!

Tipp Nummer fünf lautet: den Alltag strukturieren! Durch mehr Routine in der aktuellen Situation, fühlen wir uns laut Pia besser - weil Struktur und Routine auch mit Kontrolle zu tun haben.

Wir Menschen - Tiere übrigens auch - lieben es einfach, die Kontrolle zu haben.

Psychologin Pia Kabitzsch

Beispiele für mehr Routine wären: zur gewohnten Zeit aufstehen, zur gleichen Zeit wie sonst anzufangen zu arbeiten oder zur gleichen Zeit Mittagspause machen.

5 1/2. Jede Emotion ist erlaubt!

Der letzte "Tipp" ist laut Pia gar keiner, sondern mehr eine Erinnerung: Jede*r erlebt die Situation gerade anders. Deshalb ist auch wirklich jede Emotion erlaubt! Verständnis zu haben sei jetzt genauso wichtig wie zusammenhalten.

Für euch da #zusammenhalten (Foto: DASDING)