Lifestyle Apps Musical.ly ist jetzt Tik Tok und macht einen auf Youtube

Musical.ly ist von gestern, ab jetzt heißt die App Tik Tok. Bisher ging es um lip sync und Musik, jetzt will Tik Tok noch mehr anbieten. Die Videos sollen länger werden und nicht mehr nur um Musik gehen.

Tik tok heißt das neue Teil und erscheint in völlig neuem Glanz. Die Videos können jetzt fünf Minuten lang sein und es gibt neben Musik mehrere Kategorien, zum Beispiel Beauty, Sport oder Reisen. Erinnert alles sehr an Youtube und IGTV, oder?

Musical.ly ist tot, lang lebe Tik Tok

Tik Tok vor allem in Asien beliebt

Über 200 Millionen User haben Musical.ly in den letzten vier Jahren benutzt, in denen es die App gab. Diese Menge an Leuten fand ein chinesisches Medienunternehmen wohl so attraktiv, dass sie Musical.ly einfach mal für 800 Millionen Dollar aufgekauft haben. Diesem Medienunternehmen gehörte auch schon Tik Tok.

Letztes Jahr wurde Musical.ly für 800 Millionen Dollar aufgekauft

Tik Tok selbst gibt es schon seit zwei Jahren und ist in vor allem Asien sehr beliebt. Anfang 2018 war Tik Tok sogar schon weltweit auf Platz eins der iOS Download Charts. Warum also nicht aus zwei erfolgreichen Platformen eine machen? Fand wohl auch der Mitgründer der beiden Apps.

Musical.ly und Tik tok teilen die gleiche Mission. Deshalb ist es ein logischer Schritt, aus zwei Plattformen eine zu machen.

Alex Zhu, Mitgründer von Musical.ly und Tik Tok

Alex Zhu, der Mitgründer von Musical.ly und Tik Tok, wollte aus zwei ähnlichen Apps eine machen, auch um damit eine ältere Zielgruppe ins Boot zu holen, wie er sagt.

Ist Tik Tok eine revolutionäre App?

Eher nicht. Denn: Außer einem neuen Namen bietet uns Tik Tok nichts wirklich Neues. Wir haben weiterhin lustige Filter und Effekte zur Auswahl und jetzt eben eine noch größere Community.

Mit seiner neuen Ausrichtung geht die App jetzt wohl eher in Richtung Youtube und mit vertikalen Videos vor allem in Richtung IGTV.

Jetzt soll die App sicherer und friedlicher gemacht werden. Musical.ly durfte man bisher ab 13 Jahren benutzen. Ob sich daran wirklich alle halten, ist aber fraglich. Durch einen speziellen Algorithmus sollen nicht jugendfreie Inhalte oder negative Kommentare gefiltert und gesperrt werden.