Behindernisse (Foto: Imago, David W.)

Lifestyle DASDING Spezial Twittertrend #Behindernisse: Was behinderte Menschen jeden Tag erleben müssen

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Eine Patientin, die beim Frauenarzt kein Rezept für Verhütungsmittel bekommt, weil sie ja bestimmt eh keinen Sex hat. Ein junger Mann, der von einem Fremden gefragt wird, warum er "so normal" aussieht. Steile Treppen zu U-Bahnen. Briefkästen auf Brusthöhe. Diese Art von Diskriminierung ist Alltag für Menschen, die mit einer Behinderung leben. Unter dem Hashtag #Behindernisse schreiben Betroffene über ihre Elebnisse. Du wirst nur noch den Kopf schütteln!

Der Start von #BeHindernisse auf Twitter

Ash (@_Fl_ash) ist 27 Jahre alt, liebt Hunde, wohnt in der Bodensee-Region, schreibt einen Blog. Wegen mehrerer Autoimmunerkrankungen ist Ash aber nicht hundertprozentig arbeitsfähig. Dafür erwartet man oft Rechfertigungen, weil man die Behinderung nicht auf den ersten Blick sieht.

Ash glaubt, dass viele Betroffene sich nicht trauen zu sagen, was sie im Alltag verletzt und wie eingeschränkt sie sind. Deswegen der Aufruf im Februar 2016: Twittert unter #Behindernisse, wie es euch im täglichen Leben ergeht. Mit diesem Tweet fing alles an:

In kürzester Zeit wurde der Hashtag zum Twittertrend. Checke unten in der Galerie, womit sich andere Menschen rumschlagen müssen...

Das Ziel: Sensibilisierung und mehr Verständnis

#Behindernisse thematisiert Barrieren im Alltag, Feindlichkeit gegen behinderte Menschen und Denkweisen, die herabwürdigend sind. So schaffen sich tausende Betroffene gegenseitig eine Plattform zum Austausch und können Außenstehende aufklären. Alle Posts, die unter dem Hashtag getwittert wurden, haben ein Ziel: Menschen sollen aufhören Vorurteile zu haben, ihr Verhalten überdenken und ändern. Ausgrenzung fühlt sich für niemanden schön an!

Echt fies: Was Menschen mit Behinderung im Alltag erleben

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