Die ukrainische Studentin Sasha steht vor dem Mainzer Staatstheater. Während eines Besuches in Deutschland ist in ihrer Heimat Kiew Krieg ausgebrochen. (Foto: DASDING, Katharina Feißt)

vor Ort

Studentin Sasha ist zu Besuch in Mainz - und kann jetzt nicht mehr zurück nach Kiew

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Eigentlich wollte Sasha nur ihren Vater in Mainz besuchen. Doch daraus wird ein Aufenthalt auf unbestimmt Zeit: Während die Studentin in Deutschland ist, greift Russland die Ukraine an.

Anfangs ist Sasha von den Kriegsnachrichten aus ihrem Heimatland wie gelähmt. Sie checkt andauernd die Lage auf ihrem Handy, bis sie davon Kopfschmerzen bekommt. Denn ihre Familie und ihre Freunde sind noch in Kiew.

Die 18-Jährige macht sich große Sorgen um sie. "Ich wäre lieber in der Ukraine als hier in Sicherheit", sagt Sasha. Denn in Mainz fühlt sie sich machtlos und kann nur aus der Ferne helfen.

Uni-Professoren sind in der Armee

Eigentlich studiert Sasha an der Technischen Universität in Kiew Astrophysik. Doch aktuell findet dort kein Unterricht statt. Viele Lehrende wurden von der Armee eingezogen. "Mein Lieblings-Dozent verteidigt gerade Kiew", erzählt Sasha.

"Ich mache mir große Sorgen, dass ich nie wieder bei ihm Unterricht haben werde."

Viele ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen hielten sich auch noch in Kiew auf. Teilweise hätten sie dort keine Familie und seien ganz auf sich allein gestellt. "Es kann passieren, dass unsere Uni beschossen wird. Sie müssen sich deshalb verstecken."

Sasha weiß nicht, wie es für sie weitergeht

Sasha selbst steckt jetzt erst mal auf unbestimmte Zeit in Mainz fest. Wie es für sie weitergeht, weiß sie nicht.

"Ich mache mir keine Sorgen um mich, um mein Studium oder meine Dinge in der Ukraine. Ich will nur, dass meine Freunde und Familie sicher sind."

Weltweiter Support und Solidarität machen Hoffnung

Hoffnung macht Sasha die Unterstützung aus Deutschland und aus der ganzen Welt. Sie war in Mainz auf der Friedensdemo und freut sich über alle, die auf diese Weise Anteil nehmen.

"Hört nicht auf, uns zu unterstützen", wünscht sich Sasha. "Wenn die ganze Welt die Ukraine unterstützt, wird das etwas nützen. Daran glaube ich ganz fest."

Gleichzeitig hat sie eine klare Message für alle in Deutschland:

"Ihr solltet das wertschätzen, was ihr habt: eure Familie, eure Freunde. Das ist ein Privileg, gerade jetzt."

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DASDING

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