Mit weitem Abstand sitzen Schüler in einer Aula in der Vorbereitungszeit für ihre Abschlussprüfung. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul)

Schule

Wegen Corona: Fast alle Bundesländer machen Abschlussprüfungen leichter

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Es geht um Haupt-, Real-, Gesamt- und Berufsschulen sowie Gymnasien. Zwei Bundesländer machen nicht mit.

Bei den anstehenden Abschlussprüfungen sollen es fast alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland leichter haben. Das ist eine Sonderregelung wegen der Corona-Pandemie. Anscheinend sind sich da fast alle Kultusministerien und Landesregierungen laut einer Umfrage des "Redaktionsnetzwerk Deutschlands" einig - bis auf zwei. Rheinland-Pfalz möchte bewusst die Prüfungen nicht erleichtern. Hessen hat sich noch nicht entschieden.

Wie werden die Abschlussprüfungen erleichtert?

Da geht jedes Bundesland etwas anders vor:

  • Berlin, Brandenburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wollen bei den schriftlichen Prüfungen 30 Minuten zusätzlich Zeit geben.
  • Bayern schränkt die Inhalte in der schriftlichen Prüfung ein - ohne zusätzliche Zeit für Schülerinnen und Schüler.
  • Nordrhein-Westfalen bietet mehr Aufgaben zur Auswahl und 30 Minuten mehr Zeit.
  • Niedersachsen ist noch an den Details dran.
  • Baden-Württemberg, Sachsen, Hamburg, Saarland und Thüringen wollen ähnliche Erleichterungen wie in den Jahren 2021 und 2022 vornehmen.

Wieso erleichtert Rheinland-Pfalz nicht die Abschlussprüfungen?

Laut dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" hat sich Rheinland-Pfalz gegen die erleichterten Abschlussprüfungen entschieden, weil die "Abiturientinnen und Abiturienten" in der "Qualifikationsphase" weitestgehend in Präsenz unterrichtet wurden.

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