Eine Frau dreht in einer Wohnung am Thermostat einer Heizung (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Demy Becker)

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Heizung an - ja oder nein? Das musst du jetzt wissen!

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Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

Wegen der hohen Energiepreise machen sich viele Menschen Sorgen. Aber: Fürs Heizen gibt es ein paar einfache Regeln.

In deiner Wohnung sollte es immer mindestens 16 Grad haben. Aber nicht jeder Raum muss gleich geheizt werden. Das sind die optimalen Temperaturen:

  • Flur, Küche und Schlafzimmer: zwischen 17 und 18 Grad
  • Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer: zwischen 20 und 22 Grad
  • Bad: zwischen 20 und 24 Grad

Wie heizt man richtig?

Eine Faustregel besagt, dass jeder Grad weniger im Raum etwa sechs Prozent an Heizkosten spart. Wenn du im Wohnzimmer zum Beispiel statt 22 Grad nur noch 20 Grad hast, kann das also schon viel ausmachen.

Außerdem ist es wichtig, dass deine Heizungen richtig funktionieren. Das heißt, sie sollten nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Sonst kann die warme Luft sich nicht richtig um Raum verteilen. Schmutz und Luft in der Heizung können außerdem die Leistung verringern. Deshalb solltest du deine Heizkörper regelmäßig putzen und entlüften. Ein weiterer Trick: Mach nachts alle Rollläden zu. So ist deine Wohnung besser gedämmt und kühlt nicht so schnell aus.

Zu kalt = gefährlich!

Wird es in deiner Wohnung zu kalt, ist das nicht nur ungemütlich, sondern auch gefährlich. Kühlt ein Raum zu sehr aus, kann sich dort Schimmel bilden. Auch beim Kochen, Duschen oder Schlafen entsteht Feuchtigkeit, die dann zu Schimmel führen kann. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige zu lüften. Fenster sollten im Herbst und Winter aber nicht dauerhaft gekippt bleiben. Besser ist fünf Minuten Stoßlüften.

So kannst du auch beim Duschen Geld sparen:

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