Ein Absperrband versperrt den Zugang zum Wild- und Freizeitparks Klotten. Der Park ist heute geschlossen, da gestern eine Frau auf einer Achterbahn tödlich verunglückt ist und die polizeilichen Untersuchungen laufen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Harald Tittel)

Freizeitpark "Klotti"

Update: Staatsanwalt ermittelt nach Achterbahn-Unfall

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Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)
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Johannes Seiler Profilbild (Foto: DASDING, Johannes Seiler)

Eine 57-jährige Frau stürzte aus der Achterbahn und starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch im Freizeitpark.

Sie fiel am Samstagnachmittag im Freizeitpark "Klotti" im Mosel-Ort Klotten aus acht Metern in die Tiefe. Am Montag teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit, dass sie klären will, ob eine andere Person für den Tod der Frau aus dem saarländischen St. Wendel verantwortlich ist. Ihre Leiche soll deshalb untersucht werden.

Wie ermittelt die Staatsanwaltschaft?

Weil die Frau in einer Kurve in ihrem Sitz rutschte, bevor sie aus acht Metern runterfiel, soll ein Gutachter die Achterbahn und den Wagen auf Fehler untersuchen. Die Ermittler wollen dadurch herausfinden, ob es an einem technischen Defekt lag oder an der Frau, weil sie zum Beispiel leichtsinnig war. Außerdem will die Staatsanwaltschaft die Genehmigung und die Prüfunterlagen der Bahn checken.

Der Park bleibt weiterhin geschlossen. Das sagt der Betreiber zu dem Unfall:

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