Menschenleer ist der Badestrand von Hurghada. Im ägyptischen Badeort ist ein 23-jähriger Russe nach einem Hai-Angriff gestorben. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marcel Lauck)

Haiangriff

23-Jähriger in Ägypten von Hai getötet: Was ist passiert?

Stand
AUTOR/IN
Max Stokburger
Max Stokburger  (Foto: SWR DASDING)
Alicia Tedesco
Autorenprofil Alicia Tedesco (Foto: SWR, Privat Alicia Tedesco)

Zu dem Haiangriff ist es im beliebten Touristen-Badeort Hurghada gekommen. Jetzt wurden Strände geschlossen.

Auf Social Media gibt es mehrere Videos, die den Angriff zeigen. Darin ist ein junger Mann zu sehen, der versucht, dem Raubfisch zu entkommen. Er hat aber keine Chance und wird von dem Tier getötet. Bei dem Toten handelt es sich laut Medienberichten um einen 23-jährigen Russen. Mehrere Menschen hatten noch versucht, den Schwimmer zu retten, kamen aber zu spät.

Das ägyptische Umweltministerium hat gesagt, dass es sich bei dem Raubfisch um einen Tigerhai handelt. Das Tier sei mittlerweile eingefangen worden. Davon gibt es auf Twitter ein Video:

#Hurghada #egypt #SharkAttackThe shark has been caught pic.twitter.com/PZvEJMXOn1

Haiangriff in Hurghada: Mehrere Strände geschlossen

Die örtlichen Behörden haben nach dem Angriff reagiert. An mehreren Stränden in der Nähe des Angriffsortes sind Schwimmen, Schnorcheln und weitere Wassersportaktivitäten verboten. Die Strände sollen für zwei Tage geschlossen bleiben. Das Umweltministerium will den Vorfall jetzt untersuchen.

Btw: Solche Haiattacken gibt es eigentlich sehr selten. Vereinzelt kommt es aber zu tödlichen Angriffen. Im vergangenen Jahr wurden zwei Frauen bei einer Haiattacke in Hurghada getötet.

Wie du dich im Falle einer Haiattacke verhalten solltest, erklärt dir Meeresbiologe Robert Marc Lehmann hier:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Most Wanted