Tino Chrupalla und Alice Weidel - Wahl zu AfD-Vorsitzenden (Foto: DASDING, picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert)

Politik

Sie sind jetzt die AfD-Chefs

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Tino Chrupalla war schon Vorsitzender, Alice Weidel ist es jetzt auch. Das wollen sie zusammen mit ihrer Partei machen.

Beide sind als Co-Vorsitzende gleichberechtigt. Chrupalla wurde mit rund 53 Prozent der Stimmen wiedergewählt, Weidel bekam über 67 Prozent. Sie übernimmt damit den alten Posten von Jörg Meuthen, der nach einem Streit in der Partei gegangen war.

Partei zusammenführen

Genau das wollen die beiden jetzt tun. Denn nicht nur Jörg Meuthen hatte Streit mit seinen ehemaligen Partei-Kollegen. Immer wieder gibt es Konflikte, weil es unterschiedliche Positionen in der Partei gibt.

Die Wähler geben ihre Stimme keiner Partei, die ein Bild der Zerstrittenheit abgibt.

Seit März wird die gesamte AfD vom Verfassungsschutz beobachtet. Gegen das Urteil hat die Partei Berufung eingelegt. Von vielen wird sie als rechtsextrem kritisiert.

Geheime Chats zeigen, wie zerstritten die AfD wirklich ist:

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