Afghanische Mädchen lachen gemeinsam am ersten Tag des neuen Schuljahres.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/XinHua | Mashal)

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Für Afghaninnen: Deutschland startet ein Stipendienprogramm

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Damit soll jungen Frauen geholfen werden, die in ihrem Heimatland wegen ihres Geschlechts nicht studieren dürfen.

Das Stipendienprogramm ist für 5.000 junge Menschen gedacht, die vor den Taliban geflüchtet sind und sich jetzt in den Nachbarländern Bangladesch, Kirgistan oder Pakistan befinden. Das haben das Bundesentwicklungsministerium und der Deutsche Akademische Austauschdienst gemeinsam verkündet. Das Entwicklungsministerium macht für das Projekt sieben Millionen Euro klar.

Frauen dürfen in Afghanistan nicht studieren

Seit Ende Dezember sind keine Studentinnen mehr in Afghanistan erlaubt. Das liegt an der Politik der Taliban. Die Entwicklungsministerin Svenja Schulze sagt, das ist "frauenverachtend". Die Taliban rauben Afghanistan dessen "Zukunftspotential". Durch das Stipendienprogramm sollen weibliche Fachkräfte ausgebildet werden, die unter anderen Bedingungen die Bildung und Entwicklung im Land voranbringen könnten.

Auch der Iran möchte Afghaninnen helfen:

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Die Taliban schränken die Möglichkeiten der Frauen im Land weiterhin ein:

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Auch afghanische Männer setzen sich für Frauen ein:

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Der Evangelische Pressedienst (epd) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP, AP und SID.

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