Flutkatastrophe im Ahrtal. Eine junge Helferin hat ihre Schubkarre auf einen Schutthaufen entleert. (Foto: IMAGO, IMAGO / Bonnfilm)

Flutkatastrophe

Ein Jahr nach der Flut: So geht es den Leuten im Ahrtal jetzt

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Hans Liedtke
Hans Liedtke (Foto: )

Am 14. Juli 2021 überflutete die Ahr die anliegenden Orte. Mehr als 180 Menschen sind dabei gestorben.

Die Flut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gilt als die größte Naturkatastrophe der jüngeren deutschen Geschichte: Die Wassermassen rissen Häuser, Brücken, Straßen und Fahrzeuge mit sich. Wichtige Politiker in Deutschland gedenken am Jahrestag den Opfern der Katastrophe. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz sind am Donnerstag vor Ort.

Menschen kämpfen um ihre Existenzen!

Seit einem Jahr arbeiten die Menschen am Wiederaufbau. Müll wird entsorgt, Häuser abgerissen oder renoviert, Brücken saniert und Straßen repariert. Viele warten auf finanzielle Hilfen von der Politik.

Viele Menschen leben auch ein Jahr nach der Flut noch in Ausweichquartieren und wissen nicht genau, wie es weitergeht.

Wer war verantwortlich?

Es gibt noch viele offene Fragen, auch nach der Verantwortung für die verheerenden Auswirkungen: Wie konnte eine solche Katastrophe passieren? Und warum wurden die Menschen entlang der Ahr und in der Eifel nicht rechtzeitig gewarnt? Gegen den ehemaligen Landrat des Kreises Ahrweiler ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen womöglich zu später Warnungen und Evakuierungen.

In diesem Video kannst du sehen, wie die Lage vor Ort ist:

So kannst du den Menschen im Ahrtal noch helfen:

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