Das Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine von oben.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Maxar Technologies | -)

Russland-Ukraine-Krieg

Nukleare Gefahr? So ist die Lage im ukrainischen AKW

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Seit Wochen wird das größte Atomkraftwerk Europas beschossen. Unabhängige Fachleute sollen dort die Lage checken.

Das Atomkraftwerk (AKW) Saporischschja in der Ukraine ist unter Kontrolle des russischen Militärs. Gleichzeitig arbeiten die ukrainischen Angestellten dort weiter. Immer wieder wird es mit Raketen beschossen. Ob Russland oder die Ukraine dafür verantwortlich sind, ist unklar. Klar ist aber, das AKW ist beschädigt.

Fachleute der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sollen jetzt untersuchen, wie schwer die Schäden sind und ob es eine nukleare Bedrohung gibt. Russland hat der Kontrolle zwar zugestimmt, aber es gibt Kritik.

Das läuft nicht gut

Der ukrainische Betreiber des Kraftwerks berichtet, dass den Fachleuten von den Russen nicht alles gezeigt werde. Sie können sich also kein vollständiges Bild von der Lage machen. Außerdem waren bei der Pressekonferenz der Atomenergiebehörde nur russische Journalisten zugelassen. Deshalb twitterte der Chef der Behörde selbst ein Video in dem er berichtet.

Darin sagt er, dass es eine erste Besichtigung gegeben hat. Zwei IAEA-Fachleute würde jetzt vor Ort bleiben und die Lage weiter untersuchen. Eine nukleare Gefahr besteht aktuell offensichtlich nicht.

IAEA to maintain continued presence at #Ukraine’s #Zaporizhzhya Nuclear Power Plant. https://t.co/phHkHzLtyd

Die Ukraine will die komplette Kontrolle über das Atomkraftwerk zurück und forderte das ganze Militär abzuziehen.

Wegen einer Aussage zur Ukraine wird Außenministerin Baerbock in Deutschland heftig kritisiert:

Politik Warum kritisieren gerade alle Annalena Baerbock?

Die Außenministerin bekommt gerade einen heftigen Shitstorm ab. Es geht um ihre Aussage bei einer Veranstaltung.  mehr...

DASDING NEWSZONE - Dein Tag, Dein Update DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Die ARD - das sind zehn öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Deutschland zusammen. Dazu gehören zum Beispiel der SWR (Südwestrundfunk), der BR (Bayrische Rundfunk) und der WDR (Westdeutscher Rundfunk). Die ARD-Journalisten berichten in Radio, Fernsehen, Internet und über Social Media, was in ihrer Region oder auch weltweit passiert. Außerdem gibt es Redaktionen für spezielle Themen zum Beispiel die Politik in Deutschland oder Gerichtsentscheidungen in Karlsruhe oder Sendungen wie Tagesschau oder Sportschau.

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)