Neue Serien ab April 2022 auf Netflix, Amazon Prime und Disney Plus streamen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, dpa | Silas Stein)

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Prime Video schlechter als Netflix und Co?

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Unübersichtlich und kompliziert: Deshalb kritisieren User Amazons Streaming-Plattform.

Amazon gibt einen Haufen Geld für eigenen Video-Content aus. Allein die erste Staffel der geplante Fantasy-Serie "Der Herr der Ringe - Die Ringe der Macht" soll mehr als 400 Millionen Dollar kosten. Aber das hilft wenig, wenn die Plattform an sich schlecht funktioniert - so sehen es zumindest die Kritiker.

Wo liegt das Problem?

Prime Video wird immer wieder dafür kritisiert, unübersichtlich zu sein. Vor allem zwei Dinge stoßen den Kritikern sauer auf:

  • Die Kategorien funktionieren schlecht. Es ist schwer auf einen Blick zu sehen, wie viele Filme zum Beispiel im Genre "Drama" oder "Sci Fi" zur Auswahl stehen.
  • Außerdem ist es schwer zu erkennen, was in eurem Streaming-Abo enthalten ist und für was ihr zusätzlich zahlen müsst.

Was soll das?

Will Amazon die User dazu verleiten, neben den Abo-Inhalten Filme und Serien zusätzlich zu kaufen? Der FUNK-Kanal "Simplicissimus" bringt es so auf den Punkt:

Vielleicht will man gar nicht, dass Leute das riesige Angebot an Prime-Inhalten erkundschaften. Sie sollen lieber auf der Startseite hängen bleiben und dort Dinge kaufen.

Bei aller Kritik scheint Amazon mit seinem Streaming-Angebot ein paar Dinge richtig zu machen. In Deutschland ist Prime Video mit knappem Vorsprung vor Netflix der erfolgreichste Streaming-Dienst für Filme und Serien. Klar, nicht jeder Amazon Prime-Kunde abonniert den Service für Filme und Serien - kostenloser Versand und schnellere Lieferzeiten sind auch ein großer Anreiz. Aber auf dem deutschen Streaming-Markt kommt man an Amazon kaum vorbei, Konkurrenten wie Disney+ und Apple TV+ liegen deutlich hinter Prime Video.

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