Amber Heard wartet vor der Verlesung des Urteils im Fairfax County Circuit Courthouse (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Pool Reuters/AP | Evelyn Hockstein)

Gericht

Amber Heard versucht Urteil aufzuheben - und scheitert

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Hans Liedtke
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Heard soll nach dem Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp viel Geld zahlen. Das wollte sie verhindern.

Die Richterin hat einen Antrag von Heards Anwälten auf einen neuen Prozess abgelehnt.

Warum will Heard neu verhandeln?

Bei einem der sieben Geschworenen kam es zu einer Verwechslung. Laut Depps Ex' Anwälten hatte ein Mann in der Jury gesessen, obwohl eigentlich dessen Vater vorgeladen worden war. Beide haben den gleichen Namen und wohnen an der selben Adresse.

Die Richterin erklärte aber, durch die Verwechslung sei Heard kein Nachteil entstanden: "Es gibt keinerlei Beweis für Betrug oder Fehlverhalten." Beide Konfliktparteien hätten die Geschworenen akzeptiert. Alle Geschworenen hätten sich zudem an ihren Eid und die Vorgaben des Gerichts gehalten.

Worum ging es im Prozess?

Grund für die Klage war ein Beitrag Heards für die "Washington Post" aus dem Jahr 2018, in dem die Schauspielerin sich als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnete. Heard wurde zur Zahlung von mehr als zehn Millionen Dollar Schadenersatz an Depp verurteilt. Depp wurde im Gegenzug zu lediglich zwei Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt.

So lief der Prozess:

Hier ist Depp wieder aufgetreten:

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