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Konz

Wir waren's: Schülerinnen stellen sich nach Amokdrohung

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Im April wurden zwei Schulen bei Trier mit Amokdrohungen beschmiert. Jetzt kam raus, wer dahinter steckte.

Zwei Schülerinnen - 13 und 14 Jahre alt - haben sich bei der Polizei gemeldet: Sie haben Amokdrohungen unter anderem im Schulklo an die Wand geschrieben, heißt es im Polizeibericht. Im April war es deshalb zu einem großen Einsatz gekommen. Die Polizei war mehrere Tage vor Ort an den Schulen in Konz - auch wenn sie schon recht bald davon ausging, dass die Drohungen nicht ernst gemeint waren. Alarmstimmung war auch deshalb, weil es im Februar schon ähnliche Fälle gab.

Amokdrohung: Warum?

Die Drohung vom April hätten sie nicht ernst gemeint, sagten die beiden Schülerinnen jetzt. Offenbar haben sie gar nicht darüber nachgedacht, was ihr Verhalten alles auslöst. Der Sozialarbeiterin der Schule habe die Mädchen dazu gebracht, sich zu melden. Die Polizei macht nochmal klar: Solche Drohungen machen Schülerinnen und Schüler, Eltern und auch Lehrern Angst.

In Essen gab es ebenfalls eine Amokdrohung: Ein 16-Jähriger könnte eine Straftat geplant haben.

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Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

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