Uvalde School (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Dario Lopez-Mills)

Texas

Das war der Fehler der Polizei!

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Beim Amoklauf in einer Grundschule in den USA hat die Polizei sehr spät reagiert. Jetzt gibt es Neuigkeiten zum Einsatz.

Ein 18-Jähriger hatte in Texas 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen. Er verschanzte sich mit ihnen in einem Klassenraum. Kritik gibt es an der Polizei, weil sie so spät eingegriffen hat.

Offenbar sind Probleme in der Kommunikation der Grund dafür: Der verantwortliche Polizist hatte kein Funkgerät dabei. Das bestätigte der Senator von Texas der Nachrichtenagentur AP.

Keine Aussage des Verantwortlichen

Bisher gibt es keine Informationen, wie sich die Beamten im Einsatz mit dem leitenden Ermittler ausgetauscht haben. Er war dafür verantwortlich, den Einsatz mit verschiedenen Teams zu organisieren. Der verantwortliche Polizist selbst hat noch nichts dazu gesagt.

Ging er von Geiselnahme aus?

Es gibt aber Spekulationen, er sei von einer Geiselnahme ausgegangen. Über die Notrufe der Kinder aus dem Klassenzimmer sei der leitende Ermittler offensichtlich nicht informiert worden, sagte der texanische Senator.

Kurz nach der Tat hatte die Polizei Fehler eingeräumt:

Texas Amoklauf: Hätten Menschen gerettet werden können?

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