Ein Mann tröstet einen anderen nach einem Anschlag in Pakistan. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Arshad Butt)

Explosion

Über 50 Menschen sterben bei Anschlag in Pakistan

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Alicia Tedesco
Autorenprofil Alicia Tedesco (Foto: SWR, Privat Alicia Tedesco)
Basti Schmitt
Bastian Schmitt  (Foto: SWR DASDING)

Etwa 500 Muslime feierten den Geburtstag des Propheten Mohammed: Maulid an-Nabī. Der Anschlag tötete viele von ihnen.

Die Bombe explodierte in der Nähe einer Moschee in Mastung, südlich von Baluchistans Hauptstadt Quetta. Die Polizei geht davon aus, dass ein Attentäter sich selbst in die Luft gesprengt hat. 52 Menschen verloren durch den Anschlag ihr Leben, 70 weitere verletzten sich. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, einige von ihnen im kritischem Zustand. Unter den Toten sind Kinder und auch ein Polizist.

Weiterer Anschlag in Pakistan: Dach einer Moschee stürzt ein

Am gleichen Tag gab es einen zweiten Anschlag, ebenfalls bei einer Moschee. Mindestens fünf Menschen wurden in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa getötet, als das Dach der Moschee nach einer Explosion zusammenkrachte. Die Trümmer schlossen zudem dutzende Menschen unter sich ein. Zwei Männer sind wohl für die Explosion verantwortlich.

Zu den Anschlägen bekannt hat sich bisher niemand. Die pakistanische Taliban distanzierte sich jedoch schnell.

Schon vor ein paar Monaten gab es einen Anschlag in Pakistan:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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