Armenische Soldaten (Aufnahme aus September 2020). (Foto: IMAGO, IMAGO / ITAR-TASS)

Konflikt

Schwere Kämpfe zwischen Aserbaidschan und Armenien

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Die Länder sind seit Jahrzehnten verfeindet. Jetzt wird wieder geschossen - auf armenische Ziele.

Truppen aus Aserbaidschan haben an drei Stellen armenische Stellungen mit Artillerie und großen Waffen angegriffen. Es gibt Tote und Verletzte, so das armenische Verteidigungsministerium. Das Verteidigungsministerium in Aserbaidschan wiederum sagt, dass ein großer armenischer Sabotageversuch die Kämpfe ausgelöst habe. So soll die militärisch-politische Führung Armeniens verantwortlich sein.

Hilfe bei Putin

Der armenische Ministerpräsident kontaktierte daraufhin den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Von diesem erwartet er eine internationale Reaktion. Das berichtet die Regierung. Ebenfalls kontaktiert: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, so Medien in Eriwan.

Wieso gibt es Spannungen zwischen den beiden?

Armenien und Aserbaidschan bekriegen sich schon seit Jahrzehnten wegen des Gebiets Berg-Karabach:

  • Berg-Karabach gehört aktuell zu Aserbaidschan, wird aber von Armeniern bewohnt.
  • 1992 bis 1994 gewannen armenische Kräfte die Kontrolle über das Gebiet und besetzten Teile Aserbaidschans.
  • Aserbaidschan gewann 2020 seine Gebiete und Berg-Karabach zurück.
  • Vier Monate später herrschte Waffenstillstand. Diesen beobachtet Russland. Auch die EU versucht den Konflikt zu lösen.
  • Bei diesen Kämpfen wurde das Gebiet Berg-Karabach nicht angegriffen.

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan steht im Schatten des Ukraine-Kriegs:

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