Unter der Friedensbrücke in Frankfurt erinnert ein 27 Meter langes Gedenk- Graffiti an die Opfer des Attentats in Hanau am 19. Februar 2020. (Foto: IMAGO, imago images/Marcel Lorenz)

Rassismus

So soll an die Opfer des Hanau-Anschlags erinnert werden!

STAND
AUTOR/IN
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: )

In Hanau soll ein Mahnmal an den rassistischen Anschlag erinnern. Jetzt steht fest, wie es aussehen wird.

Aus 120 Vorschlägen wurde jetzt der Entwurf mit dem Namen "Einschnitt" ausgewählt. Den hat ein Künstler aus Wertheim in Baden-Württemberg gemacht und damit die Jury überzeugt.

So sieht das Mahnmal aus!

Künftig soll also eine halbrunde Stahlkonstruktion an die neun Opfer des Anschlags erinnern. Damit niemand sie vergisst, sind alle ihre Namen in das Kunstwerk eingearbeitet.

So soll das Denkmal aussehen:

Der Entwurf mit dem Titel "Einschnitt" des Künstlers Heiko Hünnerkopf aus Wertheim steht auf einem Tisch bei einer öffentlichen Präsentation von fünf Entwürfen für ein Mahnmal, das künftig an die neun Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau erinnern soll. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst)
picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Wo das Mahnmal einmal stehen wird, ist noch unklar. Die Politiker in Hanau haben sich noch auf keinen Standort geeinigt. Die Angehörigen der Opfer wünschen sich, dass die Erinnerungsstätte auf dem Marktplatz der Stadt einen Platz findet.

Was ist passiert?

Am 19. Februar 2020 hatte ein 43-jähriger Deutscher in Hanau neun Menschen erschossen. Sein Motiv: Rassismus. Später tötete er noch seine Mutter und sich selbst.

Hier kannst du dir mehr zu den Ermittlungen nach dem Anschlag anschauen:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

STAND
AUTOR/IN
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: )