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Langes WE: Ist DAS die Lösung gegen den Fachkräftemangel?

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Ein Klempner in Überlingen hatte mehr als doppelt so viele Bewerber als Ausbildungsplätze. Ein Grund: die 4-Tage-Woche.

Schon seit drei Jahren wird nur von Montag bis Donnerstag bei Klempnermeister Alfred Keller gearbeitet. Also: ein langes Wochenende für alle 25 Beschäftigten, darunter acht Azubis. Dafür wird an den übrigen Tagen länger gearbeitet. Am Anfang hatte die Belegschaft noch befürchtet, dass das vielleicht zu anstrengend werden könnte, aber es klappt.

Werben um Azubis

Damit die zukünftigen Azubis überhaupt von dem Konzept mitbekommen, wirbt der Sanitär- und Lüftungsbetrieb zum Beispiel in Schulen, in sozialen Medien und auf seinen Firmenfahrzeugen für die Ausbildung. Neben der 4-Tage-Woche gibt es für das Team auch Gesundheitstrainings, frisches Obst im Betrieb oder Weiterbildungen. Das scheint anzukommen: In diesem Sommer meldeten sich rund zehn Bewerber auf drei Plätze in dem Betrieb in Überlingen. Die Konkurrenz bekommt zum Teil keine einzige Bewerbung! Alfred Kellers Betrieb ist also ein Beispiel, was man tun kann, damit sich junge Leute für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden.

Neben der Work-Life-Balance zählt für viele auch das Gehalt. In der Pflege werden Azubis laut einer Studie gut bezahlt:

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