Kurz vor Sonnenuntergang frisst ein Biber Erlenzweige. Ein Fadenkreuz liegt über seinem Kopf (Foto: SWR DASDING, dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul, Bild nachträglich bearbeitet. )

Baden-Württemberg

Biber-Beef: zwei Tiere getötet

Stand
AUTOR/IN
Dominik Osei Owusu
Dominik Osei Owusu (Foto: SWR DASDING)
Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg hat das Land zum ersten Mal zwei Biber lebend fangen und dann töten lassen.

Biber sind eine streng geschützte Tierart und dürfen nicht einfach so getötet werden. Für die Aktion hat sich BW vorher rechtlich abgesichert und die Meinung von mehreren Biber-Experten eingeholt.

Warum mussten die Tiere sterben?

Biber fällen Bäume, bauen Dämme, stauen Seen und Flüsse auf. Die Folge:

Der Biber sorgt so für Überflutungen und unterhöhlte Straßen und Bahngleise.

In jedem Landkreis in Baden-Württemberg gibt es dafür sogenannte Biberberater, die sich mit dem Bibermanagement (Kein Joke, das heißt wirklich so) beschäftigen. Die Tiere werden mit Drähten und anderen Hilfsmitteln davon abgehalten, Schäden anzurichten. Jetzt wurden aber härtere Maßnahmen ergriffen.

Kritik an der Tötung

Kritik an der Ausnahmeregelung zum Abschuss der Biber kommt unter anderem vom BUND, dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland. Der findet es nicht fair, den Artenschutz für wirtschaftliche Interessen zu vergessen. Der Mensch solle sich auch manchmal an die Natur anpassen und dem Biber seinen Lebensraum lassen.

Eine Tötung von Tieren stellt keine nachhaltige Lösung von Konflikten mit Bibern im Land dar. Denn freie Reviere werden von Bibern immer wieder besiedelt.

Wenn du mehr über Biber wissen willst...

Mehr zum Thema Tierschutz:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Most Wanted

  1. Gaza Diese deutschen Politiker werden angezeigt - wegen Beihilfe zum Völkermord

    Eine Gruppe von deutschen Anwälten hat eine Klage bei der Generalbundesanwaltschaft eingereicht. Das musst du wissen: