Ein Schild warnt im Badesee Schwimmerinnen und Schwimmer vor einem stark abfallenden Ufer (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fredrik von Erichsen)

Gefahr

Viele Badeunfälle am Wochenende: Das solltest du beachten!

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Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

Beim Baden ertrunken - das hören wir im Sommer viel zu oft. Hier erfährst du, wie du es verhindern kannst.

Im Herthasee bei Holzappel im Rhein-Lahn-Kreis ist am Sonntagmorgen ein junger Mann ertrunken. Das war leider nicht der einzige Badeunfall am Wochenende. Auch in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg starben Menschen. Am Gardasee konnte ein Vater seinen Sohn noch aus dem Wasser retten - er selbst schaffte es aber nicht mehr zurück auf das Boot, mit dem die Familie unterwegs war.

Das solltest du beachten!

Wenn ein Mensch ertrinkt, kann das aus verschiedenen Gründen passieren. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt unter anderem vor zu kaltem Wasser. Wenn der Körper durch die Sonne aufgeheizt ist, kann das zu einem Herzinfarkt führen und man geht einfach unter.

Der häufigste Grund für Ertrinken ist Erschöpfung. Deshalb hat Rettungsschwimmerin Annika aus Ludwigshafen einen sehr wichtigen Tipp:

Das musst du tun, wenn jemand zu ertrinken droht!

Wenn du bemerkst, dass eine andere Person im Wasser Probleme bekommt, solltest du schnell helfen. Das kannst du tun:

  • Sofort einen Notruf absetzen!
  • Wenn du dir die Rettung zutraust, dann nimm zum Beispiel eine Luftmatratze mit ins Wasser. Daran könnt ihr euch dann beide festhalten bis weitere Hilfe kommt.
  • Wenn die Rettung zu gefährlich ist - zum Beispiel wegen Strömung - dann geh nicht selbst ins Wasser! Bleibe aber am Ufer und spreche der Person in Not so lange Mut zu, bis die Rettungskräfte da sind und ihr helfen können.

So rettet die DLRG Menschen vor dem Ertrinken:

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