Symbolbild: In der PCK-Raffinerie GmbH wird überschüssiges Gas in der Rohölverarbeitungsanlage verbrannt. Die Versorgung der Erdölraffinerie PCK in Schwedt mit Rohöl aus Russland über die Pipeline «Freundschaft» läuft nach Angaben des Unternehmens aktuell zuverlässig und ohne Probleme.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul)

Ludwigshafen

Darum fackelt BASF Gas ab

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AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

Beim Chemiekonzern in Ludwigshafen wird seit dem Morgen über fünf Fackeln überschüssiges Gas abgebrannt.

Der Grund: Ein Stromausfall, sagte der Konzern. Wegen einer technischen Störung war das Stromnetz gegen 8 Uhr Morgen für 20 Minuten down. Dadurch wurden die Sicherheitssysteme der Produktionsanlagen und die Fackeln aktiviert. Ausgelöst hat das ein Defekt bei einem Dortmunder Netzbetreiber. Warum genau, wird noch untersucht, teilte eine Unternehmenssprecherin dem SWR mit.

Was und wozu sind die Fackeln?

Fackeln werden erstens eingesetzt, um die Abgase in den Produktionsanlagen zu verbrennen. Und zweitens werden sie dazu benutzt, um Gas zu verbrennen, das nicht mehr gebraucht wird. Dieses Gas entsteht meistens, wenn eine Anlage an- oder ausgeschaltet wird, weil sie zum Beispiel repariert werden muss.

Fackeln sollen weiter brennen

Die Fackeln solle noch bis Mittwoch brennen. Der Chemiekonzern teilte mit, dass der Rauch und das Feuer so lange zu sehen sein werden.

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