Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Michael Kappeler)

Berlin

Scholz: Vorfall mit Auto war "grausame Amoktat"

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In Berlin ist ein Mann mit einem Auto in eine Schülergruppe gefahren. Jetzt fragen sich alle: Warum hat er das getan?

Bundeskanzler Olaf Scholz twitterte am Mittwochabend: "Die grausame Amoktat an der Tauentzienstraße macht mich tief betroffen." Auch Berlins Innensenatorin Iris Spranger sprach von einer "Amoktat".

Die grausame Amoktat an der #Tauentzienstraße macht mich tief betroffen. Die Reise einer hessischen Schulklasse nach Berlin endet im Alptraum. Wir denken an die Angehörigen der Toten und an die Verletzten, darunter viele Kinder. Ihnen allen wünsche ich eine schnelle Genesung.

Schriftstücke - aber kein Bekennerschreiben

Noch ist nicht klar, was genau passiert ist. Nach dem Vorfall wurde berichtet, dass es ein Bekennerschreiben gibt. Die Innensenatorin sagte später aber, es sei kein Bekennerschreiben gefunden worden. Es handle sich um Plakate mit Äußerungen zur Türkei, wie sie auf Demonstrationen hochgehalten werden. Ob sie wirklich etwas mit der Fahrt in die Menschenmenge zu tun haben, ist aber noch unklar.

Das ist passiert!

Ein 29-Jähriger fuhr am Mittwoch mit einem Auto in der Nähe der Gedächtniskirche in eine Schülergruppe. Eine Lehrerin kam dabei ums Leben. 14 Menschen wurden verletzt.

Die Reise einer hessischen Schulklasse nach Berlin endet im Alptraum.

Der Verdächtige wurde gefasst und in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.

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